Die Stadtwerke Forchheim beginnen laut Pressemitteilung Mitte Juni mit den Erschließungsarbeiten für das künftige Neubaugebiet „Oberer Schulweg“ in Reuth. Den ersten Schritt bildet die Herstellung der Abwasserinfrastruktur.
Diese Arbeiten starten ab Mitte Juni und sollen den Angaben zufolge voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Um eine sichere Entwässerung des Baugebiets zu gewährleisten, werde die Entwässerung in einem Trennsystem nach Regen- und Schmutzwasser erfolgen. Dazu würden circa 770 Meter Kanalrohre sowie circa 350 Meter Hausanschlussleitungen verlegt. Zum Schutz des weiterführenden Kanalnetzes vor Überlastung werde im südwestlichen Bereich des Baugebietes ein Regenrückhaltebecken errichtet. Dieses werde ein Volumen von etwa 300 Kubikmetern aufweisen und habe die Funktion, das anfallende Niederschlagswasser gedrosselt und zeitversetzt an das nachgeschaltete Kanalnetz abzugeben.
Zum Schutz des Baugebiets vor oberflächig zulaufendem Außengebietswasser wird demnach von der Stadt Forchheim ein Abfanggraben mit eigenem Regenrückhaltebecken (Volumen circa 110 Kubikmeter) und ein Ablaufkanal errichtet. Im Frühjahr folge die Verlegung der Glasfaser-, Strom- und Trinkwasserleitungen durch die Stadtwerke Forchheim .
Anschließend – so der Plan – beginnt im Sommer 2027 der Bau der Straßen und Wege innerhalb des neuen Wohngebiets durch die Stadt Forchheim . Die Erschließung erfolge in mehreren Bauabschnitten und werde sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren erstrecken.
Nach derzeitigem Stand ist laut den Stadtwerken vorgesehen, die Gesamtmaßnahme bis Mitte 2028 abzuschließen. Mit dem Baugebiet „Oberer Schulweg“ schaffe die Stadt Forchheim die Voraussetzungen für zusätzlichen Wohnraum und investiere in eine moderne Infrastruktur. red