Bayerns Gesundheits-, Pflege- und Präventionsministerin Judith Gerlach (CSU) hat in Bamberg acht Bürgerinnen und Bürger aus Oberfranken mit dem „Weißen Engel“ ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Prävention.

Unter den Geehrten befinden sich zwei Frauen aus dem Landkreis Forchheim . Anna Christine Dorsch aus Unterleinleiter gehört seit 2012 als Hospizbegleiterin dem Hospizverein für den Landkreis Forchheim an. Edeltraud Strom aus Forchheim ist seit dem Jahr 2000 fester Teil des Hospizvereins für den Landkreis Forchheim und begleitet die Betroffenen. Ausgezeichnet wurde unter anderem auch Maria Zitzmann aus Pegnitz. Sie schloss sich 2019 dem Elisabeth-Verein Pottenstein an und ist seither als Beisitzerin im Vorstand sowie als ehrenamtliche Alltagsbegleiterin aktiv.

Gerlach betonte laut Pressemitteilung des Ministeriums, dass solche Ehrungen weit mehr seien als ein feierlicher Anlass. Die Ministerin erläuterte: „Gerade in Zeiten, die von Krisen und Unsicherheiten geprägt sind, geben engagierte Menschen wie unsere ,Weißen Engel‘ Zuversicht und machen Mut. Ihr Einsatz zeigt, dass jeder Einzelne etwas bewirken kann. Sie machen die Welt dort, wo sie wirken, ein Stück besser.“

Die Ministerin hob hervor, dass sich mehr als 40 Prozent der Menschen über 14 Jahre in Bayern für das Gemeinwohl engagieren. Gerlach erklärte: „Ehrenamtliches Engagement ist der Kitt unserer Gesellschaft und einer der Gründe, warum Bayern so lebenswert ist.“

Zugleich verwies Gerlach auf den persönlichen Mehrwert freiwilligen Engagements: „Wer sich für andere einsetzt, stärkt nicht nur das soziale Miteinander, sondern profitiert auch selbst – körperlich, psychisch und geistig. Und: Der Kontakt zu anderen im Ehrenamt tut auch uns selbst gut. Ein doppelter Gewinn.“

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention verleiht die Auszeichnung „Weißer Engel“ einmal jährlich in jedem Regierungsbezirk. Die Geehrten aus Oberfranken engagieren sich unter anderem in der Seniorenhilfe , in der Hospizarbeit, für pflegebedürftige Menschen, für Menschen mit Brustkrebs oder mit Alzheimer. red