Nach der ersten großen Spendenaktion vor wenigen Tagen sammelten die ehrenamtlichen Helfer des Aktionsbündnisses „ Igensdorf hilft“ jetzt erneut für Geflüchtete, die sich aus der Ukraine ins polnische Strumień retten konnten.

Mit der 13 500 Einwohner zählenden Gemeinde, die momentan mehr als 500 vor dem Krieg in der Ukraine Geflüchtete beherbergt, verbindet den Markt Igensdorf seit einigen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. Der Igensdorfer Bürgermeister Edmund Ulm hält regelmäßig Kontakt zu den Verantwortlichen in Strumien, so dass gezielt für den Bedarf der dort aufgenommenen Geflüchteten gesammelt wurde, was diese dringend benötigen.

Den Entschluss, die Spendensammlung über die erste Aktion hinaus fortzusetzen, fasste das Aktionsbündnis „ Igensdorf hilft“ aufgrund der ständig wachsenden Zahl an Geflüchteten in Strumien, die eine dringende Versorgung mit Hilfsgütern und Spenden notwendig macht. Sehr gelegen kam dabei, dass ein Reisebus eines in Igensdorf ansässigen Busunternehmens den Auftrag hatte, Geflüchtete von der ukrainisch-polnischen Grenze nach Franken zu bringen. Da die Fahrtroute des Busses in der Nähe von Strumien vorbeiführte, bot die Geschäftsleitung von Reisedienst Guman an, die Hilfsgüter mitzunehmen und dort an die Verantwortlichen zu übergeben. Auch der ortsansässige Edeka Louzil unterstützte die Spendenaktion großzügig.

In den zwei Tagen, an denen gesammelt wurde, kamen so viele Spenden zusammen, dass neben dem Kofferraum auch der Fahrgastraum des Reisebusses zum Transport der Gaben genutzt werden musste. red