Die Gemeinde Poxdorf hat mit ihrem Kindertagesstättenneubau optimale und zeitgemäße Rahmenbedingungen für Betreuung, Bildung und Förderung der jüngsten Mitbürger geschaffen. Circa 3,9 Millionen Euro kostete der Neubau in der Schulstraße in Poxdorf , der im Rahmen eines Sommerfestes eingeweiht wurde.
Der Name „Farborado“ stellt eine Beziehung zum Farbkonzept her. Deshalb trägt die Einrichtung jetzt auch den Namen.
Anfangs stand eine Erweiterung oder Komplettsanierung des bestehenden Kindergartengebäudes, das aus dem Jahr 1981 stammt, zur Diskussion. Doch wegen der festgestellten mangelhaften Gebäudesubstanz hatte „die Regierung von Oberfranken die Sanierung als unwirtschaftlich bewertet“, wie Bürgermeister Paul Steins erläuterte. So fasste der Gemeinderat 2018 den Beschluss, mit der Planung für einen Neubau zu beginnen. In Zusammenarbeit mit Architekt Norbert Siewertsen, Gemeinde, Kitaleitung und Elternbeirat entstand der jetzt fertiggestellte Neubau unweit dem alten Bau, direkt neben der Grundschule auf dem ehemaligen, unbenutzten Hartplatz.
Mit Anschluss an die Pelletheizung der Grundschule sowie einer auf dem Dach montierten Photovoltaikanlage geht man in Poxdorf energetisch zukunftsweisende Wege. Nur eine Zisterne wollte der Gemeinderat mehrheitlich nicht haben.
Nach einem ökumenischen Wortgottesdienst vor dem Kindergarten erteilten Pfarrer Joachim Cibura und Pfarrer Hans Jürgen Luibl den Segen Gottes. „Die drei Gruppen- und zwei Krippenräume sind großzügig dimensioniert und haben einen Zugang zum neu angelegten Außengelände, das den Kindern viele Spielmöglichkeiten bietet. Der als Spielflur konzipierte Verbindungsflur zwischen den Gruppenräumen ist variabel nutzbar. Der Neubau bietet viel Platz und ermöglicht, kreativ zu arbeiten und bedarfsgerecht auf die Kinder einzugehen“, freute sich Kindergartenleiterin Jasmin Sämann. Der Poxdorfer Gesangsverein umrahmte die Redebeiträge, die Kindergartenkinder schlossen den offiziellen Teil mit einem Singspiel ab. red