Seit fast 60 Jahren sind die Malteser in Waischenfeld aktiv und stetig gewachsen. Sie besetzen mit hauptamtlichen Kräften den öffentlich-rechtlichen Rettungswagen in Waischenfeld . Daneben stehen, je nach Qualifikation, derzeit rund 60 haupt- und ehrenamtliche Helfer u. a. für die Aktivierung eines zweiten Rettungswagens , zweier Krankentransportwagen, eines Gerätewagens Sanität, des Helfers vor Ort, des Einsatzleiters Rettungsdienst und des Kriseninterventionsteams der Psychosozialen Notfallversorgung Bayreuth/Kulmbach zur Verfügung. Ferner sind die Waischenfelder Malteser mit den beiden Schnelleinsatzgruppen „Transport“ und „Behandlung“ eine feste Komponente des Katastrophenschutzes im Landkreis Bayreuth.

Aus-, Weiter- und Fortbildungen sind bei all dem essenzielle Bestandteile funktionierender Zusammenarbeit. Die Corona-Pandemie hat hier erhebliche Probleme in diesem Bereich offenbart. Aufgrund fehlender Technik war es lange Zeit nicht möglich, notwendige qualifizierte Aus- und Fortbildungen online anzubieten. „Durch Zufall sind wir auf das Regionalbudget der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz gestoßen und haben uns dort mit einem Förderantrag beworben. Es freut uns sehr, dass wir mit unserem Projektantrag erfolgreich waren“, so Erhard Klaus, Ortsbeauftragter der örtlichen Malteser.

Landrat Florian Wiedemann ist mit Philipp Herrmann, Manager des Vereins ILE Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz, nach Waischenfeld gekommen, um offiziell die Anschaffung eines interaktiven 86-Zoll-Boards an die Malteser zu übergeben. Das rund 9500 Euro teure Gerät wurde seitens der ILE mit einer Nettoförderung von 80 Prozent (ca. 6500 Euro) bezuschusst. Dank der integrierten Kamera- und Mikrofontechnik werden schon seit einiger Zeit die Schulungen für die haupt- und ehrenamtlichen Helfer in Präsenz und zusätzlich online durchgeführt. red