Zum Bericht „Bebauung wird aufgelockert“ über den Bebauungsplan „Bergfeld" in Oesdorf vom 18. Februar:Die Darstellung der Sachlage aus der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Heroldsbach am 10. Februar hat mich verwundert. Als einer der Grundstücksinhaber, die an das neue Baugebiet angrenzen, habe ich bereits vor 1,5 Jahren mit Herrn Engelhardt von der Gemeindeverwaltung und auch mit dem Bürgermeister Graf von Bentzel mehrmals Kontakt aufgenommen. Hier wurden wir auf Nachfragen immer wieder vertröstet, dass es noch nichts Konkretes zum Baugebiet gibt.

Nachdem das Ganze dann Ende 2025 konkreter wurde, haben wir der Gemeinde (gesondert dem Bürgermeister Graf von Bentzel) drei Vorschläge einer möglichen Einbeziehung in das neue Baugebiet vorgelegt. Hier hieß es vonseiten des Bürgermeisters, man ist für alle Möglichkeiten offen.

Verwunderung

Diese Vorschläge gingen vom Kauf einer möglichen Zufahrt ohne Erschließung bis zum teilweisen Verkauf der Grundstücke an die Gemeinde. Daher auch meine Verwunderung, dass hier auf keinen der Vorschläge eingegangen beziehungsweise diese abgelehnt wurden.

Ein Ablehnungsgrund war, dass dies nicht mehr ohne Änderung des Bebauungsplans möglich ist. Das hätte man 1,5 Jahre vorher schon feststellen beziehungsweise mit aufnehmen können.

Die Abstimmung im Gemeinderat in dieser Angelegenheit war nach meinem Kenntnisstand keineswegs einstimmig, sondern wurde durchaus diskutiert. Beide Grundstückseigentümer sind in Oesdorf geboren und unsere Kinder hätten gerne die Möglichkeit bekommen, dort zu bauen. Das Hauptaugenmerk der Gemeinde Heroldsbach liegt offensichtlich darauf, möglichst viele Wohneinheiten zu platzieren und durch den Verkauf die Kassen der Gemeinde zu füllen.

Andrea Meixner-Wolf

Hausen