Gegen einen in Norddeutschland wohnenden Flüchtling laufen seit Mittwochabend Ermittlungen unter anderem wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz und der Androhung von Straftaten. Der orientierungslos wirkende jungeMann hatte am Bahnhof in Hirschaid eine mit dem Zug ankommende Frau angesprochen und nach einer Zugverbindung nach Berlin befragt. Im Verlauf des Gespräches zeigte er der Frau ein rund 20 cm langes Messer, welches er aus dem Hosenbund zog, und gab an, damit jemanden abstechen zu wollen. Die besorgte Frau entfernte sich und rief sofort den Notruf. Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Land gelang es mit Unterstützung eines Hundesführers, den geistig verwirrten Mann kurz darauf zu überwältigen, ohne dass dieser seine angekündigte Tat umsetzen konnte. Das Messer wurde sichergestellt. Bei der Festnahme wurde niemand verletzt. Aufgrund seines psychischen Gesamtzustandes wurde der libysche Asylsuchende nach der Festnahme in einer Klinik untergebracht.