Im Landkreis Erlangen-Höchstadt waren im Juli 1419 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind sieben Personen oder 0,5 Prozent weniger als im Vormonat und 45 oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 1,8 Prozent und bleibt damit seit Juni unverändert, liegt jedoch um 0,1 Prozent niedriger als im Juli vergangenen Jahres. Die Personalnachfrage ist im Juli deutlich angestiegen. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 289 offene Stellen gemeldet. Das sind 91 Ausschreibungen oder 46,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor.
Seit Jahresbeginn wurden 1515 Vakanzen gemeldet. Das sind 60 Angebote oder 3,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 1110 offene Stellen. Das sind 82 Ausschreibungen oder 8,0 Prozent mehr als im Vormonat und 99 oder 9,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Im Juli waren 1918 Personen im Landkreis unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt damit wie im Vormonat 2,5 Prozent, im Juli 2017 lag sie noch bei 2,8 Prozent.
Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der auch für den Kreis Erlangen-Höchstadt zuständigen Agentur für Arbeit Fürth, freut sich über den hohen Personalbedarf der regionalen Arbeitgeber. Die Kehrseite der Medaille sei jedoch, "dass sich der Wettbewerb um Arbeits- und Fachkräfte im-mer mehr verschärft". Besonders erfreulich sei, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen gesunken ist. "Durch frühzeitige Vermittlungs-, Qualifizierungs- und Beratungsaktivitäten wollen wir die Menschen dabei unterstützen, möglichst schnell wieder in Arbeit zu kommen", so Dippold.
Im Erlanger Stadtgebiet waren im Juli 2332 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 19 Personen oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat, aber 54 oder 2,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,7 Prozent und bleibt damit seit Juni unverändert. red