Die Stadt Coburg versendet FFP2-Masken an pflegende Angehörige und an Bedürftige. Denn seit Montag ist das Tragen von Masken im FFP2-Standard im Handel und in den öffentlichen Verkehrsmitteln in ganz Bayern zur Pflicht geworden.

Gerade die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen ist durch die Corona-Pandemie bedroht. Gut drei Viertel der Pflegebedürftigen in Bayern werden zu Hause gepflegt, diese Menschen und die pflegenden Angehörigen benötigen besonderen Schutz. Daher stellt das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege den pflegenden Angehörigen in Coburg FFP2-Schutzmasken kostenfrei zur Verfügung. Die Masken können, wie die Stadt mitteilt, ab sofort bis 31. Januar online unter http://www.coburg.de/ffp2 angefordert werden. Ausgegeben werden drei Masken für die Hauptpflegeperson. Die zu pflegende Person muss in der Stadt Coburg wohnen.

Die pflegenden Angehörigen müssen nicht in der Stadt wohnhaft sein. Zum Nachweis der Bezugsberechtigung muss das Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der bzw. des Pflegebedürftigen hochgeladen werden.

Wer nicht digital unterwegs ist, kann seinen Antrag mit Angabe der Hauptpflegeperson sowie mit Beilage einer Kopie des Bescheides auch in den Briefkasten der Tourist-Info in der Herrngasse 4 werfen.

Bedürftige, die in der Stadt Coburg wohnen, brauchen sich nicht zu melden. Sie erhalten automatisch FFP2-Masken. Von heute an versendet die Stadt an jede bedürftige Person ab 15 Jahren jeweils fünf Masken.

Bedürftig sind laut Freistaat dabei die Empfänger von Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II (Hartz 4), Grundsicherung im Alter sowie bei Erwerbsminderung und Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII. Partner bei der Versandaktion sind die Mitarbeiter von Coburg Marketing, die im Kongresshaus ein Logistikzentrum aufgebaut haben. red