Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Rauhenebrach im Steigerwald 87 200 Euro für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs HLF 10 für die Freiwillige Feuerwehr Untersteinbach bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 8, Baujahr 1981, ersetzt, wie die Behörde in Würzburg am Montag mitteilte.


Konzeption des Autos

Ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 10 ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe, einer Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe oder einer Schnellangriffseinrichtung, einem Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von mindestens 1000 Liter und einer feuerwehrtechnischen Beladung sowie einer festgelegten Standard-Zusatzbeladung unter dem Titel "Hilfeleistung für eine Gruppe". Es dient überwiegend zur Brandbekämpfung, zum Fördern von Wasser und für technische Hilfeleistungen (Einsatz bei Verkehrsunfällen auf der Straße oder auch andernorts). Es bildet mit seiner Besatzung eine selbstständige taktische Einheit.


Maximal 14 Tonnen

Die maximal zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beträgt 14 Tonnen. Daneben kann das Fahrzeug auf Wunsch noch mit Zusatzbeladungssätzen, ausgerichtet nach örtlichen Erfordernissen, ausgestattet werden, heißt es in der Mitteilung der Regierung von Unterfranken weiter.
Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Die Feuerwehr Untersteinbach ist die zentrale Feuerwehr in der Gemeinde Rauhenebrach. red