Ein keineswegs alltäglicher Feuerwehreinsatz wurde den Rettungskräften am vergangenen Montag auf dem Main beschert, denn große Flächen waren mit Öl bedeckt.


Gefahrenschutzzug

Bemerkt wurde dies im Bereich der Trebitzmühle; Das Landratsamt Lichtenfels wurde umgehend informiert. Gleich im Anschluss daran wurde die Freiwillige Feuerwehr Strössendorf alarmiert, während Kreisbrandinspektor Ottmar Jahn von der Stützpunktwehr in Altenkunstadt die Einsatzleitung übernahm. Er erkannte sofort, dass dies eine spezielle Aufgabe für den Gefahrenschutzzug der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenfels/Main sein konnte.
Zunächst versuchten die Rettungskräfte mit Unterstützung des Wasserwirtschaftsamts in Kronach, die Herkunft des Ölfilms festzustellen. Bis zum Mainwehr bei Burgkunstadt ging dabei die Suche. Hier war dann auch die Konzentration des Ölteppichs so hoch, dass er sich gelblich von der Wasseroberfläche abhob. Die Feuerwehr setzte ein Boot ein, um mit einer Wassersperre das Öl zu binden, denn das starke Gefälle am Main-Wehr drohte das Öl weiter zu zerteilen. Selbst wenn es sich bei dem Teppich "nur" um Bio-Öl handelte, sei dies keine Substanz, die zu den natürlichen Bestandteilen eines Gewässers zählt und für die Lebewesen ungefährlich sei, stellte ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamts klar.
Auch Beamte der Landpolizeiinspektion Lichtenfels nahmen die Ermittlung auf.