"Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr" lautet der Wahlspruch aller Feuerwehren. Dass das keine Floskel ist, bewiesen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Dittersbrunn-Sträublingshof. Nicht nur, dass die kleine, aber sehr feine Ortsfeuerwehr mit Standort unterhalb des Ansbergs sehr gut aufgestellt und sehr gut ausgebildet ist: Die Floriansjünger übergaben auch eine hohe Spende für den Erhalt ihrer schmucken Hauskirche, der Sankt-Veits-Kapelle, inmitten des größten geschlossenen Lindenkranzes Europas.
In seinem Jahresbericht machte Kommandant Stefan Batz deutlich, dass die kleine Wehr weit mehr ist als "nur" eine Brandbekämpfungstruppe. Vielmehr wurde ersichtlich, dass der Verein ein wichtiger Kulturträger in den beiden Orten ist. So ist das Wintergrillen, zu dem die Gesangbevölkerung eingeladen ist und das jährlich eine andere Familie ausrichtet, jedes Mal ein geselliges Großereignis. Die Feuerwehr ist zudem Organisator des Johannisfeuers auf dem Veitsberggipfel und stellt einen Maibaum auf. Auch bei den Faschingsumzügen durch den Kellbachgrund und in Ebensfeld ist die Wehr jedes Jahr mit dabei. Ein geselliger Glanzpunkt ist der
Familienausflug, den Franziska Lochmann organisierte.


Geübt und weitergebildet

Darüber hinaus wurde im vergangenen Jahr neun Mal geübt, außerdem gab es einen Schulungsabend im Gerätehaus. Ein Höhepunkt war die Gemeinschaftsübung mit Sirenenalarmierung der Wehren Dittersbrunn-Sträublingshof, Prächting und Kümmel im April. Ihren sehr guten Leistungsstand bewiesen die drei genannten Feuerwehren dann bei der gemeinsamen Leistungsprüfung im Juli: Zwei Gruppen meisterten diese mit Bravour, mit einem Teilnehmer aus Kümmel, fünf aus Prächting und acht aus Dittersbrunn-Sträublingshof.
Kommandant Stefan Batz zeigte sich mit seinen Feuerwehrlern sehr zufrieden. Die Stärke der Aktivenwehr betrug zum Jahreswechsel acht Damen und 17 Männer. Dem Feuerwehrverein gehören außerdem sieben Passive und 13 Kinder ("Löschzwerge") an.
Beim Johannisfeuer, so Kommandant Stefan Batz, sei ein Gewinn von 2000 Euro erwirtschaftet worden. Diesen übergaben Vereinsvorsitzender Winfried Lieb und Stellvertreter Albin Gunzelmann unter großem Applaus an Kirchenpfleger Bernhard Engert.
Per Handschlag nahm Kommandant Stefan Batz Holger Gunzelmann als neues aktives Mitglied in die Wehr auf. Dann informierte er über die Termine des Jahres. Bereits am 25. Februar findet eine Schulung im Gerätehaus statt, der Maibaum wird am 30. April aufgestellt und das Johannisfeuer auf dem Ansberg am 30. Juni entzündet. Der Familienausflug ist für den 2. September angesetzt.