Mit den örtlichen Vereinen, dem ehemaligen Patenverein sowie den Dorfbewohnern feierte die Soldatenkameradschaft Schönbrunn am Samstag ein Fest zum 125-jährigen Vereinsbestehen.
Am späten Nachmittag startete die Veranstaltung am Feuerwehrhaus. Da es das schöne Wetter zuließ, waren unter einem Zeltdach Bänke und Tische aufgestellt. Der Vorsitzende der Soldatenkameradschaft Wolfsdorf, Thomas Hümmer, übergab ein Fahnenband, das sogleich an der Vereinsfahne angebracht wurde. Unter dem Trommelklang von Michael Diller liefen die Festgäste, Fahnenträger der Vereine sowie der Kreisstandartenträger, in einem kurzen Festzug zum Ehrenmal. Dort gedachte Bernhard Wagner der 38 Menschen, deren Namen auf dem Denkmal angebracht sind und legte einen Kranz nieder. Stadtpfarrer Georg Birkel fragte sich beim Totengedenken, "was war das für eine Zeit vor 125 Jahren" und erinnerte an Geschehnisse, die sich in diesem Jahr zugetragen haben. So wurde in Paris ein Bombenanschlag verübt, Rudolf Diesel erfand den Dieselmotor und in New York wurde die erste Rolltreppe in Betrieb genommen. thü