Im Topspiel des 24. Spieltages empfängt der FC Coburg (2./49 Punkte) den FC Mitwitz (3./37 Punkte) am heutigen Samstag um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz. An Zündstoff dürfte es nicht fehlen. Das erste Aufeinandertreffen in Mitwitz entpuppte sich als hitzige Angelegenheit, bei der die Vestestädter nach zwei Gelb-Roten und einer Roten Karte ein 1:1-Unentschieden über die Runden retteten.
Für den TSV Meeder gilt es, im Heimspiel gegen Merkendorf endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen. In dieser bleiben möchte der TSV Mönchröden in Ebensfeld.

FC Coburg - FC Mitwitz
Den jüngsten 2:0-Erfolg seines Teams beim letztjährigen Vizemeister FC Oberhaid wertete FCC-Coach Matthias Christl als die richtige Stimulanz für das Spielkreisderby. "Oberhaid stellt keine Laufkundschaft dar, aber wir erwiesen uns als das stärkere Kollektiv und kontrollierten über weite Strecken das Geschehen", betont er. Ähnlich cool und abgeklärt sollen seine Jungs gegen die in dieser Saison gefestigten Steinachtaler zu Werke gehen.
Tief stapelt der Mitwitzer Spielleiter Harald Weißbrodt. "Ich sehe uns als krassen Außenseiter, auch weil wir keine Spielpraxis auf Kunstrasen besitzen. Wir haben aber angesichts unseres bislang guten Abschneidens nichts zu verlieren und wollen die Coburger ärgern", meint er. Zuletzt überzeugte bei Mitwitz vor allem die Flügelzange mit Lukas Riedel und Max Schülein, die am Ostermontag beim 5:2-Triumph gegen Meeder je zweimal trafen. Bei den Gastgebern fehlt der für zwei Begegnungen gesperrte Gökhan Sener, bei den Gästen fällt Spielertrainer Johannes Müller wegen einer Oberschenkelzerrung aus.
FC Coburg: Churilov/Shabestari - Kimmel, E. Heinze, Schmidt, Scheler, A. Guhling, Carl, Mosert, Dilauro, Sam, S. Sener, E. Sener, Alles, Schiebel / Es fehlt: G. Sener (gesperrt). hh

TSV Meeder - SV Merkendorf
Der TSV Meeder, der noch ohne Punktgewinn nach der Winterpause dasteht, hat am Sonntag um 15 Uhr den Tabellenachten SV Merkendorf zu Gast. Nachdem der Doppelspieltag am Osterwochenende keine Entlastung in Sachen Abstiegskampf gebracht hat, muss der TSV endlich in die Gänge kommen, um den Anschluss an die rettenden Plätze nicht zu verlieren. Immerhin machte das Spiel in Mitwitz (2:5-Niederlage) in Ansätzen Hoffnung auf baldige Punktgewinne, nachdem man in Mönchröden (2:3) vollends enttäuschte. Die Merkendorfer dagegen sind im Kalenderjahr noch unbesiegt, verließen in ihren vier Partien aber auch nur einmal den Rasen als Sieger. Das Hinspiel entschied Merkendorf deutlich mit 6:1 für sich, was das Aus des damaligen TSV-Trainers Stefan Nöth besiegelte. Fraglich ist der Einsatz von Kapitän Pascal Wächter, der mit Knieproblemen im Training kürzertreten musste.
TSV Meeder: Schultheiß - Klose, D. Gleißner, Krumm, Wächter, Bohl, Steiner, Wunsch, Gemeinder, Schiller, Schorr, Müller, Knoch, C. Dreßel, Riedelbauch, Pietsch. jk

TSV Ebensfeld -
TSV Mönchröden

Die "Mönche" gastieren am Sonntag beim Tabellenzwölften TSV Ebensfeld. Die Ebensfelder sind vor allem vor heimischer Kulisse anfällig, holten von ihren 23 Zählern nur acht zu Hause. Für die Mönchrödener läuft aktuell alles nach Plan: Nach zuletzt drei Siegen schob sich das Hüttl-Team auf Rang 5 und möchte vor allem gegen Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte weiterhin in der Erfolgsspur bleiben. Thomas Hüttl zeigt aber Respekt vor den Ebensfeldern und verweist dabei auf das Hinspiel, als seine Elf in der Nachspielzeit den Treffer zur bitteren 1:2-Niederlage kassierte.
TSV Mönchröden: Knoch/Wegener - Kirtay, Wicht, K. Greiner, Engelhardt, Ehrlich, Malaj, Köhn, Puff, R.Greiner, Giller, Werner, Ko. Müller, Schmidt, Kai Müller / Es fehlen: Späth, Stammberger (beide verletzt), Treubel, Bornitzky (beide Reserve). mc

TSV Schammelsdorf -
SV Bosporus Coburg

Der Trainerwechsel beim SV Bosporus Coburg hat sich bislang ausgezahlt. Unter der Regie von Okan Savasan holten die Coburger vier Punkte aus zwei Spielen - zuletzt gab es den wichtigen 3:1-Heimerfolg gegen Würgau im Kellerduell. Auswärts steht Bosporus in der Regel recht defensiv, um mit seinen technisch versierten Offensivleuten Nadelstiche zu setzen. So könnte es für die Schammelsdorfer am Sonntag ab 14 Uhr zu einem Geduldsspiel werden. Der Tabellensiebte hat seine einzige Partie in diesem Jahr am mit 0:2 in Breitengüßbach verloren.
SV Bosporus Coburg: Rutz - Ergün, Rahmani, Kilic, Oualidine, Dürr, Schneider, Özer, Gasmi, Saglam, Gezici, Kilinc, Hariss, S. Celik, Hasirci. ct