Der Internationale Naturfoto-Wettbewerb "Glanzlichter" wurde in diesem Jahr zum 20. Mal ausgetragen. Sichtbarer Ausdruck dieses Projekts ist die jährlich stattfindende Wanderausstellung der prämierten Bilder. Seit dem 18. Mai sind diese Meisterwerke der Naturfotografie wieder im Naturkunde-Museum ausgestellt, wo sie schon von vielen Besuchern des Hauses freudig erwartet werden.
Neben dem "Wildlife Photographer oft he Year" stellen die "Glanzlichter" einen der bedeutendsten Wettbewerbe dieses Genres dar. Dieses hoch angesiedelte Image spiegelt sich unter anderem in der regen Beteiligung von Fotografen aus aller Welt. Die Jury um die Naturfotografin und Initiatorin des Projekts Mara Fuhrmann sah sich wieder einer schier unüberschaubaren Anzahl an Bildeinsendungen gegenüber: 934 Fotografinnen und Fotografen aus 39 Ländern reichten insgesamt über 18 000 Fotos ein.
Der Glanzlichter-Wettbewerb steht im Zusammenhang mit den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen, einem dreitägigen Event, das jährlich im Fürstenfeldbrucker Veranstaltungsforum stattfindet. Höhepunkt ist jedes Mal die erste öffentliche Präsentation der neuen Glanzlichter. Nach den Naturfototagen geht die Ausstellung dann auf Reise durch die meisten Naturmuseen Deutschlands und des benachbarten Auslands. Der Auftakt der Wanderschaft findet auch heuer wieder im Naturkunde-Museum Bamberg statt.
Wie jedes Mal bei diesem jährlich stattfindenden Wettbewerb konnten Bilder zu festgelegten Themenbereichen eingereicht werden; unter anderem Kategorien wie "Magnificent Wilderness", "Artists on Wings", und "The World of Mammals". Für den diesjährigen Wettbewerb war als Wechselkategorie das Thema "Black and White" ausgeschrieben. Die ausgestellten Schwarz-Weiß-Fotos zeigen deutlich, dass diese Technik mit ihrem besonderen Charme in Bezug auf die vermittelte Stimmung nicht hinter den Farbaufnahmen zurücksteht.
Gesamtsieger wurde in diesem Jahr der Spanier Mario Enrique Carmona mit seinem Foto "Meteorit". Ein Bild, das nicht leicht zu entschlüsseln ist, meint man doch einen feurigen Meteoriten zu sehen, der vor wabernd blauem Himmel auf eine lichte Waldlandschaft zurast. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Komposition aus Realität und Spiegelungen im Rio Tinto in der Provinz Huelva im Südwesten Spaniens, ein Fluss, der durch seine intensive Rotfärbung weltbekannt ist.


Bis zum 1. Juli

Die "Glanzlichter" sind wieder ein Feuerwerk einzigartiger, stimmungsvoller, witziger und atemberaubend schöner Naturfotografien. Zu sehen sind sie im Naturkunde-Museum noch bis zum 1. Juli. Neu im Vergleich zu den Vorjahres-Ausstellungen sind große Leuchtwände sowie eine Bildschirmpräsentation besonderer Glanzlichter der vergangenen 10 Jahre. Geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr. red