Zinnfiguren üben seit jeher eine besondere Faszination aus: Als Lernspielzeug sollten sie zunächst Kindern die große weite Welt näherbringen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts trat die Zinnfigur ihren Siegeszug in die Kinderzimmer an und war so beliebt wie heute Lego oder Playmobil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt das Spielzeug eine neue Rolle. Erwachsene begannen damit, "kulturhistorische Zinnfiguren" zu sammeln, um damit die Weltgeschichte möglichst exakt darzustellen. Zu sehen ist all das im Deutschen Zinnfigurenmuseum auf der Plassenburg. Dort findet morgen um 10.30 Uhr eine Gästeführung statt. red