Die Vorsitzenden der Faschingsvereinigung bereiten gegenwärtig schon das neue Programm für die Faschingssaison 2018/2019 vor und legten das Motiv für die Kinder- und Jugendsitzung mit "Junge Narren in der Manege" fest.
In seinem Jahresbericht ging Präsident Andreas Lutz auf die vergangene Session 2017/2018 zurück, die im Zeichen von 1001 Nacht stand. Zum Rathaussturm am 11. November 2017 kamen die Mitglieder des Vereins in orientalischen Gewändern und mit einem Kamel. Vor den dann anstehenden Sitzungen lag noch ein langer Weg voller Proben vor den Mitwirkenden. In den Probenräumen der alten Volksschule fand ein Trainingstag statt und es wurde unter der Leitung von Antje Stahlberger schöner Tischschmuck gebastelt. Sketche und Tänze wurden einstudiert. Andreas Lutz lobte die gute Zusammenarbeit auch beim Auf- und Abbau der Bühne und das Schmücken der Veranstaltungshalle Babucke.
Allerdings bemängelte Präsident Lutz, dass weniger Zuschauer zu den Sitzungen gekommen seien, obwohl ein super Programm geboten worden sei. Das Gleiche gelte für die Jugendsitzung. "Die vielen Kinder auf der Bühne zu sehen, macht viel Spaß. Als Dankeschön wäre eine volle Halle wünschenswert", sagte Lutz. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und Helfern hinter und auf der Bühne sowie seinem Vorstand.
Elke Taubmann berichtete von den Tänzerinnen. Als Trainerinnen fungieren die Nachwuchstalente Franziska Bohl, Alina Göhring und Sarah Pabst. Das Funkenmariechen Lisa Roth trainierte Jonas Hanft. In die Jugend zu investieren, lohne sich, sagte Elke Taubmann, denn aus den eigenen Reihen kämen die jungen Trainerinnen. Darüber hinaus ging sie auf die Auftritte bei den Abendsitzungen ein; diese seien durchweg gelungen. Gebucht wurde die Faschingsvereinigung für drei auswärtige Auftritte in der zurückliegenden Session mit Bütt, Tanz und Sketchen.
"Der Spaß im Verein passt" war die Aussage des Sitzungspräsidenten Heiko Meyer. Er dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Für die neu hinzugekommene Sambagruppe bedankten sich Diana Walter und Natin Schwarz für die Aufnahme in den Verein.


Leichtes Defizit

Von einem leichten Defizit bei den Einnahmen berichtete Kassiererin Hedda Lorenz. Sie bedankte sich ganz besonders bei ihrer Familie, ohne die wäre der Kartenvorverkauf so nicht möglich. Ein großes Lob sprach der stellvertretende Präsident Alexander Pabst der Jugend aus. Er sagte, er wünschte sich mehr Jungen für die Sketche. Jugendsitzungspräsident Simon Höfer habe sich gut eingearbeitet. Allen Übungsleitern gebühre ein hohes Lob. Er erwähnte den Auftritt beim Meedertag, als acht Personen und das Kamel nochmals in ihren orientalischen Kostümen auftraten und damit die zahlreichen Marktbesucher erfreuten.
Beim Punkt "Verschiedenes" bat Henning Schuster den Vorstand darum, die früheren Musikgruppen wieder zu aktivieren. Karin Günther