Im Jahr 2003 war Fabian Schubert im Alter von 14 Jahren bereits Jungschützenkönig, drei Jahre später folgte eine Platzierung als 1. Jugendritter. In diesem Jahr konnte er sich mit einem 433-Teiler verdient den Königstitel sichern. Mit einem 406-Teiler hätte eigentlich der 1. Ritter Erwin Müller das Rennen machen müssen, er befindet sich allerdings noch in der Königssperre. Zum 2. Ritter wurde Uwe Borrat mit einem 554-Teiler gekürt. "Für mich ist es eine Ehre, der diesjährige Schützenkönig zu sein. Eigentlich wollte ich schon immer Schützenkönig werden, wenn man über Jahre hinweg im Verein aktiv ist, gehört das einfach dazu", so Fabian Schubert. Der Hassenberger ist bereits seit mehr als 15 Jahren im örtlichen Schützenverein angemeldet. "Zum Schießen bin ich damals über meinen Vater gekommen, er war schon eher im Verein und hat mich mitgenommen", erinnert sich Fabian Schubert. Als Antrittsmarsch dirigierte der Hassenberger den Coburger Marsch, der von der Blaskapelle Original Heidelberger aus Schmölz gespielt wurde.
Zum neuen Jungschützenkönig schoss sich Robin Stüllein mit einem 124-Teiler. Als 1. Jugendritter und 2. Jugendritterin wurden Tobias Geiger (77-Teiler), der sich ebenfalls noch in Königssperre befindet, und Leonie Jäkel (424-Teiler) ausgezeichnet. Der Jugendpokal ging für 20 Ringe ebenfalls an Robin Stüllein, auch hier folgten auf den Plätzen zwei und drei Tobias Geiger (18 Ringe) und Leonie Jäkel (17 Ringe). Robin Stüllein sicherte sich im Jahr 2010 schon einmal den Titel, in den darauffolgenden Jahren hat es noch zweimal zum 1. und zweimal zum 2. Jugendritter gereicht. "Die Königsschüsse sind eine reine Glückssache, da man nur zweimal schießen darf. Wenn man einen schlechten Tag erwischt, hat man hier keine Chance. Bei Meisterschaften darf man im Vergleich bis zu 40 Schüsse abgeben", erklärt Robin Stüllein. Da er im kommenden Jahr seinen 21. Geburtstag feiert, geht seine Zeit als Jungschütze nun zu Ende. Vogelkönigin wurde Cindy Zwosta mit 79 Ringen, den zweiten und dritten Platz belegten hier Stella Merz (74 Ringe) und Pascal Motschmann (42 Ringe).
Der Höhepunkt am Samstagabend war die Preisverleihung des 27. Vereine- und Jedermannschießens. Insgesamt hatten 43 Mannschaften mit jeweils drei Mitgliedern teilgenommen. "Nachdem wir letztes Jahr bereits einen Rekord erreichen konnten, haben sich in diesem Jahr noch einmal drei Mannschaften mehr angemeldet", sagte Vorsitzender Matthias Jäkel. In der Kategorie Bester Schütze schnitt Uwe Engelhardt mit 90 Ringen in der Zehner-Serienwertung am besten ab, die Plätze zwei und drei belegten hier Karl-Heinz Moser (89 Ringe) und Joachim Zwosta (88 Ringe). Mit einem 27,7-Teiler hat Lisa Rösner den Pokal in der Kategorie Bester Teiler gewonnen, hier belegten Stefan Bohl (53-Teiler) und Susanne Köhler (54,2-Teiler) die Plätze zwei und drei. Die Mannschaftswertung entschieden "Die Zwostas" (Joachim Zwosta, Celina Zwosta, Carolin Zwosta) mit insgesamt 253 Ringen für sich. Auf Platz zwei landete die Mannschaft "GUB II" (Bernhard Brand, Uwe Dötschel, Norbert Heymann) mit 249 Ringen vor dem Team "Querbläser I" (Fredi Welsch, Sigurd Knopp, Kay Knopp) mit 248 Ringen. Für musikalische Stimmung sorgten Mario Bamberger und seine Gaudi-Buam. Cindy Dötschel