Horst-Günter Ziegler

Obwohl der neue Bezirk Unterfranken-Nord erst am 22. Juni in Geldersheim gegründet wird, haben die für den Spielbetrieb verantwortlichen Leute schon vorab einiges zu tun. Die Vereinsmeldungen und Pokalmeldungen müssen bis zum 10. Juni eingegeben werden, wobei der Verein angeben kann, in welcher Spielklasse er in der neuen Spielzeit spielen will.
Das Aushängeschild des Bezirks, der TSV Bad Königshofen, tritt mit der Ersten weiterhin in der 1. Bundesliga an, während die Zweite den Aufstieg in die Oberliga Bayern geschafft hat. Die danach spielstärksten Vereine können in der neuen Landesliga Nord-West aufschlagen, nämlich der TSV Brendlorenen, die DJK Leutershausen, der TV Poppenlauer und der TSV Bad Königshofen III. Für die neue einteilige Bezirksoberliga kommen der TV/DJK Hammelburg, der TSV Arnshausen, Brendlorenzen II und der SV Ramsthal in Frage.
In die zweigeteilte Bezirksliga werden die Klubs der bisherigen 1. Kreisliga eingeordnet. Darunter gibt es die Bezirksklassen, die nach regionalen Gesichtspunkten zusammengestellt werden und von der Anzahl der gemeldeten Mannschaften abhängig sind. Auch weiterhin angeboten werden Spielklassen für die "Viererteams", die bereits Anfang der 70er Jahre zuerst im Kreis Schweinfurt ins Leben gerufen worden waren. Nach der endgültigen Ligeneinteilung muss in der Zeit vom 20. Juni bis 1. Juli die Mannschaftsmeldung eingegeben werden, wobei als Grundlage für die jeweiligen sechs Stammspieler die Werte der offiziellen Q-TTRL mit dem Stichtag 11. Mai gelten. Für die Erstellung der Spielpläne äußerst wichtig ist die Angabe der Termine, an denen man nicht spielen kann oder will. Besondere Schwierigkeiten gibt es bei der Einteilung der Spielklassen für die Nachwuchsmannschaften, weil die größeren Entfernungen berücksichtigt werden müssen.