Katharina Müller-Sanke

Am Ortsausgang von Altdrossenfeld soll es etwas heller werden. Die von den Bewohnern des dortigen Wohngebietes geforderte Beleuchtung ist vorerst nicht beschlossen worden. Lediglich eine einzelne Lampe in der Kurve soll aufgestellt werden. Die lange Diskussion über das Thema zeigte jedoch, wie sehr die Lampen die Gemüter bewegen.
Hauptargument für die Lampe ist die Sicherheit. Durch die Lampen werde der Ortseingang von Altdrossenfeld deutlicher gemacht, Autofahrer würden langsamer fahren, so Gemeinderat Björn Sommerer. Auch der Gehweg würde durch die Lampen beleuchtet. Allerdings sprechen noch einige Punkte gegen die ausführliche Beleuchtung. Diese Punkte sind in der Sitzung am Montag noch einmal ausführlich diskutiert worden.
Zum einen würde die vollständige DIN-gerechte Beleuchtung des Weges rund 50 000 Euro kosten. Eine günstigere Lösung ist kaum möglich, da es besondere Sicherheitsauflagen gibt. So dürfen zum Beispiel keine Helldunkelbereiche geschaffen werden. Ein weiteres Argument gegen die Lampen ist die Gleichbehandlung im Ort. Wenn man hier Lampen aufstelle, könne man sie andernorts kaum ablehnen, so das Credo einiger Gemeinderäte. Und zum Dritten gibt es noch Naturschutz- und optische Belange.
Als das Baugebiet damals gebaut worden sei, habe man extra Linden gepflanzt, damit es nicht zu hell bis zur Straße strahle. "Damals war der Bereich scherzhaft ,Skyline von Neudrossenfeld' genannt worden", erinnerte sich Rainer Schimpf von der Verwaltung. Durch die neuen Lampen würden die Linden beschädigt und möglicherweise auch gefällt werden müssen. Gemeinderat Thomas Erlmann plädierte dafür, dass man sich eine Stellungnahme des Landratsamts einhole (es handelt sich um eine Kreisstraße). Auch die Meinung der betroffenen Hauseigentümer solle erfragt werden. Der Gemeinderat verständigte sich darauf, zeitnah eine Ortsbegehung durchzuführen um zu prüfen, ob weitere Lampen, möglicherweise auch in Richtung des Gehweges zum Feuerwehrhaus, sinnvoll wären.
Nach Plan läuft alles beim Breitbandausbau Neudrossenfeld. Die bisherigen weißen Flächen an den Ortsrändern sollen zeitnah mit schnellem Glasfasernetz ausgestattet werden. Umgesetzt werden soll das von der Telekom. Allerdings hat die Telekom eine Wirtschaftlichkeitslücke von 1,54 Millionen Euro ausgemacht. Die Gemeinde hat nun eine Förderzusage in Höhe von 1,2 Millionen Euro erhalten. Damit verbleiben bei der Gemeinde 345 000 Euro. 178 Gebäude können durch diesen Ausbauabschnitt angeschlossen werden. Danach haben alle Häuser im Gemeindegebiet schnelles Internet. Die Maßnahme wird innerhalb der nächsten 48 Monate umgesetzt.
Die Firma Reuther hat zudem einen Masterplan für Neudrossenfeld erstellt. Dieser war für die Gemeinde kostenlos. Die Kosten trägt der Bund. In diesem Masterplan wird ein komplettes Glasfasernetz für die gesamte Gemeinde entworfen.
Die Gemeinde Neudrossenfeld will in ihre Spielplätze investieren. Für den Spielplatz Jurablick sowie den Spielplatz in Langenstadt werden neue Spielgeräte benötigt. Der Gemeinderat hat der Verwaltung die Ermächtigung erteilt, die entsprechenden Geräte anzuschaffen. Dabei handelt es sich um zwei Seilbahnen mit 20 Metern Länge und eine Wippe. Für den Spielplatz in Altdrossenfeld hat der Gemeinderat der Verwaltung die Ermächtigung zur Anschaffung von Spielgeräten mit Kosten in Höhe von 17 000 Euro erteilt.