Juliane Krause ist mit Wirkung zum 16. April zur Leitenden Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft in Bamberg ernannt worden. Im Auftrag von Justizminister Winfried Bauback (CSU) händigte jetzt Generalstaatsanwalt Thomas Janovsky die Ernennungsurkunde aus, teilt die Justizpressestelle mit. "Juliane Krause verfügt nicht nur über langjährige praktische Erfahrungen in der Strafverfolgung, ihr sind auch die Abläufe bei der Generalstaatsanwaltschaft aus eigener Anschauung bestens bekannt", wird Generalstaatsanwalt Janovsky zitiert.
Die in Ludwigsburg geborene Juliane Krause (48 Jahre) begann ihre berufliche Laufbahn im September 1998 zunächst im Verwaltungsdienst bei der Stadt Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg. Nach einem Jurastudium in Erlangen wechselte sie im Juli 1999 als Staatsanwältin zur Staatsanwaltschaft Hof. Von September 2001 bis August 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Leipzig und Karlsruhe abgeordnet. Ab August 2004 war sie als Richterin am Landgericht Hof tätig, bis sie im Februar 2008 als Staatsanwältin als Gruppenleiterin zur Staatsanwaltschaft Hof zurückkehrte. Im August 2010 wechselte sie als Oberstaatsanwältin zur Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, im August 2013 übernahm sie ein Richteramt am Oberlandesgericht Bamberg. Im Dezember 2014 wurde Krause zur ständigen Vertretererin des Behördenleiters bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth ernannt. Zum 16. April wird sie nun die Leitung der für Rechtshilfe und Auflieferungsverfahren zuständigen Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg übernehmen. Neben der Abteilungsleitung ist sie insbesondere auch für die Dienstaufsicht über die Zentralstelle Cybercrime Bayern und die Staatsanwaltschaft Coburg zuständig. red