GSVE Delitzsch - Hammelburg Volleys
(Samstag, 20 Uhr)
Vor dem Auswärtsspiel in Delitzsch (11./30) können die Hammelburg Volleys (9./36) aufatmen: Drei Spieltage vor Ende der Saison ist der Ligaverbleib für die Saalestädter in trockenen Tüchern. Nach Wochen der Unsicherheit verkündete der TSV Herrsching am Donnerstagvormittag offiziell, die finanziellen Bedingungen für die 1. Liga erfüllen zu können und weiterhin erstklassig zu bleiben. Damit folgt den L.E. Volleys, die als Absteiger bereits feststehen, nur noch ein weiteres Team in die Dritte Liga: Entweder der GSVE Delitzsch oder der Aufsteiger SSC Karlsruhe. Während Karlsruhe es selbst in der Hand hat, müssen die Gegner der Saalestädter auf Schützenhilfe von Fellbach und Leipzig hoffen und dabei ihre eigenen Spiele gegen Hammelburg und Grafing gewinnen.
Seit Donnerstagvormittag kann das Team von Trainer Tado Karlovic dieses Abstiegsduell angstfrei verfolgen. Für Hammelburgs Verantwortliche indes ist die freudige Nachricht nicht weniger als der Startschuss, nun auch offiziell mit der Kaderplanung für die kommende Saison zu beginnen.


Motivierter Gegner

Trainer Tado Karlovic, der sein letztes Auswärtsspiel als Hammelburger Headcoach bestreitet, erwartet ein bis in die Haarspitzen motiviertes Team: "Die Delitzscher werden alle top-fokussiert sein, weil sie wissen, worum es geht, und ein Sieg gegen uns quasi die allerletzte Chance wäre." Die Qualität der Gegner hat der Coach nie in Frage gestellt: "Delitzsch gehört für mich in die zweite Liga, denn qualitativ hatten sich die Jungs vor dieser Saison ja sogar noch einmal verstärkt. Wenn natürlich gleich zu Beginn der Saison ein Schlüsselspieler ausfällt, wird es für jedes Team verdammt schwer." Er meint damit Zuspieler Felipe Pardini-Glaser.
Die zentrale Schaltstelle im Delitzscher Offensivspiel verletzte sich früh und konnte erst wieder ins Geschehen eingreifen, als die Rückrunde schon wieder im vollem Gang war. Die bisherige Bilanz seit seinem Comeback kann sich sehen lassen und zeigt das eigentliche Potenzial der Truppe von Trainer Frank Pietzonka. In insgesamt zehn Spielen gingen die Sachsen sechsmal als Sieger vom Platz. Resignation sieht anders aus.

TV/DJK Hammelburg - TV Fürth 1860
(Samstag, 20 Uhr)
"Ein letztes Siegerselfie und sich mit einem schönen Volleyballspiel von unserem Heimpublikum verabschieden", das wünscht sich Trainer Oliver Möller vor dem letzten Heimspiel in dieser Saison. Gleichzeitig wird das Spiel gegen Fürth (4./33) der vorletzte Auftritt der Saalestädterinnen  (11./3) in der Dritten Liga sein, der Abstieg ist schon seit mehreren Spieltagen besiegelt.


Spielverlegung auf 20 Uhr

"Vielleicht können wir heute noch einmal zeigen, dass es in dieser Saison eben nicht am Spielerischen lag, sondern an den bekannten Verletzungssorgen. Das ist bitter, nun aber auch nicht mehr zu ändern", sagt Möller, der bereits vor dem Spiel ein dickes Dankeschön an die Gäste aus Mittelfranken schickt: "Wegen unseres Minikaders und um Christin Heim die Möglichkeit zu geben, am Spiel teilzunehmen, haben die Fürther einer Spielverlegung auf 20 Uhr zugestimmt, das ist klasse." Die Hammelburger Mittelblockerin nimmt an einem Seminar in Nürnberg teil und hat durch die Bereitschaft der Gäste und des Verbandes nun trotzdem die Möglichkeit, ihr Team beim Saisonfinale daheim zu unterstützen. Wie bereits bei allen bisherigen Spielen halten sich die taktischen Möglichkeit für Möller in Grenzen, der von Mittelblockerin Maren Schröder erneut Schützenhilfe aus der zweiten Damenmannschaft erhält.