Anette Schreiber Über Monate haben wir den "Zirkus im Pech" begleitet. Der Zirkus, der so heißt wie das Virus, das uns diese Pandemie geschickt und auch das neu gegründete Familienunternehmen gleichen Namens noch vor dem Start so heftig ausgebremst hat: Corona. In dieser Woche durfte die fünfköpfige Artistenfamilie endlich loslegen und zeigen, was sie alle können. Und das ist in der Tat erstaunlich, wie Besucher schilderten. Artistenfamilie Schmidt geht ganz in ihrer Zirkuswelt auf, und das bringt ganz nostalgisch und analog Unterhaltung für Klein und Groß. Freilich wird die Zeit der Zirkusse in unserer digitalen Welt wohl eine absehbare, endliche sein. So sollten wir diese besuchen, so lange es sie noch gibt. Gerade in Zeiten von Corona bieten sie heiß ersehnte Abwechslung im reglementierten Freizeitvergnügen.

Bleibt zu hoffen, dass die Corona-Zirkus-Familie lange zeigen kann, was sie für ihr Publikum intensiv einstudiert hat, mit artistischer Leidenschaft pur: Circus Corona zum Abschalten von Corona.