Christiane Reuther

Bürgermeis-
ter Stefan Paulus (CWG, SPD) ging eingangs auf abgeschlossene Projekte ein, die für die Gemeinde richtungsweisend waren. Dazu zählen unter anderem die abgeschlossene Sanierung der Dreiberg-Schule sowie die Arbeiten zur Gestaltung der schulischen Freisportanlage, die momentan noch laufen. Ferner ging Paulus auf die Errichtung eines Maininformationszentrums (MIZ) und den Neubau einer gemeindlichen Wohnanlage in der Stammgemeinde ein. Aber auch die Sanierung von Schwimmbad und Turnhallen, die aktuell anstehe, sowie ein Sachstandsbericht über das Projekt "Schwarzer Adler" in Westheim waren Inhalt der Ausführungen von Paulus.
Bei der letzten Bürgerversammlung hatte der Bürgermeister den Oberschwappachern in Aussicht gestellt, die Birkenstraße zu sanieren. Es wurden bereits Planvorlagen erarbeitet und Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt in Bad Kissingen geführt. Bei geringer Bezuschussung hatte die Gemeinde eine umfangreiche Sanierungsvariante verworfen. Nun soll eine einfache und kostengünstige Lösung erfolgen, sobald es die Auftragsbücher der Baufirmen und Handwerker erlauben. Die Birken wurden bereits gefällt, um die Arbeiten am Bachverlauf sowie die Sanierung der Brücke einzubeziehen.
Einen dringenden Handlungsbedarf mit einer kurzfristigen Lösung, vor allem für die gröbsten Löcher im Straßenbelag, sahen mehrere Bürger. Außerdem plädierte eine Anwohnerin dafür, keine Birken mehr zu pflanzen. Die Verschmutzung durch herabfallendes Laub sei immens.
Hierzu versicherte der Bürgermeister, dass man heimische Bäume bevorzugen werde. Wenigstens eine Birke sei, wie es eine andere Besucherin vorbrachte, durchaus akzeptabel.


Urnengräber werden errichtet

Der Bürgermeister ging ferner auf die Jugendarbeit im "Kühlhaus" in Oberschwappach ein. Der Jugendraum stehe allen Jugendlichen von 14 bis 21 Jahren aus Ober- und Unterschwappach sowie aus Wohnau für ungezwungene Treffen offen. Für die gemeindliche Jugendarbeit ist Mitarbeiter Thomas Zettelmeier verantwortlich.
Im Vorfeld waren bereits Anfragen an das Gemeindeoberhaupt gestellt worden, auf die er während des Abends näher einging. Die Arbeiten im Friedhof haben vor Beginn des Winters begonnen und stehen kurz vor dem Abschluss. Es werden noch Urnengräber errichtet und Ausbesserungsarbeiten an den Wegen vorgenommen.
Die Wohnung im Schloss steht momentan leer. Die Räume sollen aber ab Herbst wieder vermietet werden.
Die Gemeinde sieht vor, einen Holzablageplatz in der Verlängerung der Steigerwaldstraße zu errichten. Dieser soll nach Zustimmung der zuständigen Behörden von der Gemeinde an interessierte Bürger gegen ein Entgelt verpachtet werden.


"Vorbildliches Engagement"

Die Gemeinde ist bestrebt, mit Unterstützung des Leader-Projekts Beete im Kräutergärten rund um das Schloss anzulegen und den Brunnen zu sanieren. Für die Pflegearbeit und den Unterhalt ist die Gemeinde verantwortlich. Paulus dankte den Frauen und Männer des "Grüntrupps" aus Oberschwappach für das ehrenamtliche Engagement, das der Bürgermeister als vorbildlich bezeichnete.
Auch wenn die Parkplatzüberwachung im Gemeindebereich ein "Zuschuss-Geschäft" sei, wie der Bürgermeister sagte, habe man eine spürbare Verbesserung erreicht. Nach Anfrage einer Besucherin, die von chaotischen Verkehrsverhältnissen berichtete, die ihrer Meinung nach durch die Parkplatzüberwachung in der Stammgemeinde Knetzgau entstehen, stellte sich der Bürgermeister klar auf die Seite der Schwächeren: Für diese würden mittels Parküberwachung die Gehsteige durch die Kontrollen besser freigehalten.
Der Bürgermeister ging ferner auf die Bemühungen der Gemeinde ein, die Verkehrsbelastungen in den Gemeindeteilen für die Anwohner erträglicher zu gestalten. Ziel sei es, viele Bewohner zu bewegen, sich am Aufruf der Gemeinde zu beteiligen und Schreiben an die zuständigen Behörden zu verfassen.
Das Angebot zum "Car-Sharing" sei nach Anfrage einer Besucherin in der Stammgemeinde nicht genutzt und deshalb von der Gemeinde verworfen worden. Für die Räum- und Streupflicht rund um das Schloss, nach der sich ein Bürger erkundigte, ist laut Bürgermeister die Gemeinde verantwortlich.