In der Juli-Sitzung der "Kommunalen Allianz NeuStadt und Land e.V." stellte Allianzmanager Rüdiger Eisen die derzeitigen Projekte vor.

Unter anderem kam dabei der "Aischgründer Genuss Radweg" zur Sprache. Er führt durch die sechs Allianzgemeinden Baudenbach, Dietersheim, Diespeck, Gutenstetten, Ipsheim und Neustadt/Aisch. Die Radfahrer werden durch die vielgestaltige Landschaft mit ihren typischen fränkischen Ortschaften und attraktiven Einkehrmöglichkeiten für die Mühen reich belohnt. Geeignet ist die Tour für Genussradler und sportliche Fahrer, für E-Biker und Familien mit Kindern, Naturfreunde, Kulturliebhaber und für Fans der regionalen kulinarischen Genüsse. Derzeit wird an der Umsetzung einer neuen Freizeitkarte gearbeitet. Ab September soll sie erhältlich sein. Viele Informationen sind bereits ab sofort unter www.genussradweg.de abrufbar.

Außerdem soll ein Kernwegenetz-Konzept entwickelt werden, um dem Strukturwandel und dem technischen Fortschritt in der Landwirtschaft gerecht zu werden. Es dient als strategische Planungsgrundlage für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung der Flur. Darüber hinaus müssen viele Wege weitere multifunktionale Zwecke für Wanderer, Reiter und Radler erfüllen.

Weitere Projekte sind die ILE-Homepage www.neustadtundland.de als zentrales Vermarktungsinstrument sowie eine Potenzialanalyse. Letzteres soll den Kommunen durch den gemeinsamen Einkauf von Gütern günstigere Konditionen verschaffen.

Auch eine Bestandserhebung zu Leerständen sowie eine Beratung, um dem innerörtlichen Leerstand vorzubeugen, stehen auf der To-do-Liste.

Das Projekt Regionalbudget ermöglicht es der Kommunalen Allianz zudem, eigenverantwortlich jährlich Kleinprojekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 100 000 Euro zu fördern. Darüber werden derzeit 13 Kleinprojekte umgesetzt. Dabei geht es unter anderem um attraktive und lebendige Ortskerne, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder auch um touristische Infrastrukturmaßnahmen.

Der Vorsitzende, Bürgermeister Klaus Meier, hob am Ende die enge Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch hervor. So könnten Ressourcen gespart, die Effektivität gesteigert und Synergieeffekte genutzt werden. Neben der Erarbeitung des Kernwegenetzes hob er das "Leuchtturmprojekt" Anrufsammeltaxi (AST) hervor.

Gerade in den Ortsteilen sei die Versorgung mit Linienbussen oftmals nur spärlich ausgeprägt. Auch so mancher Schulbus sei lange unterwegs. Hier könnte künftig das Anrufsammeltaxi ins Spiel kommen. red