Die "Thüringer Städtekette" war in diesem Jahr das Ziel der Fahrradtour für fünf "Rhönkluber" bis nach Altenburg. Nach 125 Kilometern war das Tagesziel "Waldhaus Wittgenthal" erreicht. Am nächsten Tag ging es über Immelborn nach Barchfeld mit dem Einstieg des "Tannhäuser" Radwanderweges.
Die Anstiege wurden steiler. Nach der Querung des Rennsteig-Radweges und 600 Höhenmetern zum Radweg "Thüringer Städtekette" - dieser verbindet sieben Thüringer Städte - , ging es weiter über Eisenach nach Gotha, und am dritten Tag war die Landeshauptstadt Thüringens das Ziel.
Erfurt ist geprägt durch einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Dazu kommen als Sehenswürdigkeiten der mächtige Dom St. Marien und die St.-Severi-Kirche. Einmalig ist die Krämerbrücke mit 120 Metern Länge und 32 Häusern: Sie ist die längste komplett bebaute und bewohnte Brücke Europas.
Weiter ging die Fahrt nach Weimar. Am nächsten Tag nach Jena und über Stadtroda, Hermsdorf, Bad Köstritz nach Gera. Weida unterhalb der Osterburg war Tagesziel.
Letzte Etappe war das Altenburger Land. Die ehemalige Kaiserpfalz hat den längsten Marktplatz Europas. Die Spielkartenstadt besitzt mit dem internationalen, 1927 gegründeten Skatgericht das höchste Entscheidungsgremium im Skatsport. Insgesamt haben die Teilnehmer 620 anstrengende Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Wer es ruhiger angehen möchte, aber trotzdem sportlich mag, der kann jeden Dienstag ab 17 Uhr mit dem Hammelburger Rhönklub zu einer zwei- bis dreistündigen Radtour aufbrechen. Ansprechpartner ist Wolfgang Jordan, Tel.: 09732/3572. red