Das Josefslädchen in Bamberg, betrieben von der Caritas, musste coronabedingt für knapp zwei Monate seine Pforten schließen. Hier können sich Menschen mit geringen Einkommen ähnlich wie bei den Tafeln günstig mit lebensnotwendigen Dingen versorgen.

Diese Menschen traf nun die Krise in besonderem Maße, da neben der beruflichen und gesellschaftlichen Verunsicherung auch noch ihre Grundversorgung erschwert wurde. Der Lionsclub Bamberg hat deshalb kurzerhand die Aktion "Eine Tasche mehr" ins Leben gerufen: Das Josefslädchen wird regelmäßig und großzügig von Lebensmittel-Märkten in Bamberg und Umgebung unterstützt. Insbesondere in der Corona-Krise waren jedoch haltbare Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel oftmals Mangelware. Genau diese dringend benötigten Dinge haben dann Mitglieder des Lionsclubs Bamberg alle zwei Wochen bei ihrem privaten Einkauf zusätzlich besorgt und beim Josefslächen abgeben.

"Mit dieser tollen Idee haben die Lions in der Krise kurzerhand eine sichtbare Lücke gefüllt und unseren Kunden zusätzliche Wege in weitere Märkte erspart", fasst Tobias Späth, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Bamberg e.V., in der Mitteilung begeistert zusammen. red