Traditionell kamen am Pfingstmontag die ehemaligen Konfirmanden in der St.-Maria-Kirche zusammen, um mit einem feierlichen Gottesdienst ihrer silbernen, goldenen, diamantenen, eisernen, Gnaden- und sogar Kronjuwelen-Konfirmation zu gedenken.
Ein Tag wie heute gebe Gelegenheit, zurückzublicken auf die lange Zeit seit der Konfirmation, betonte die Pfarrerin in ihrer Predigt. In ganz unterschiedlichen Zeiten hätten die Jubelkonfirmanden damals Gott und der Kirche ihr Ja-Wort gegeben. "Ist es ein gehetzter, verletzter oder gar angstvoller Blick oder ein zufriedener, dankbarer, erfüllter Blick, mit dem wir heute zurückschauen?", stellte Tanja Vincent die Frage in den Raum. Vermutlich habe es beides gegeben: glückliche Erinnerungen an ein harmonisches Familienleben, Reisen oder Erfolge im Beruf genauso wie ernste Momente wie Einbrüche in den Beziehungen, Trauer oder schwere Krankheiten. In jedem Fall sollte man darauf vertrauen, dass einem Gott zur Seite steht. Deshalb sollten sich die Jubelkonfirmanden im Glauben bestärken lassen, um sich neu bewusst zu machen, was für einen guten Standpunkt man mit Gott im Leben hat.
Schließlich forderte die Pfarrerin die Jubelkonfirmanden auf, das bei der grünen Konfirmation ausgesprochene Bekenntnis zu Gott durch das gemeinsam vorgetragene Glaubensbekenntnis zu erneuern, ehe sie miteinander das Abendmahl feierten. Der Cantorei-Chor sorgte unter der Leitung von Dorothea Lintzmeyer für die musikalische Gestaltung. thi