Es waren zwar keine großen Projekte, mit denen sich der Bauausschuss am Dienstag beschäftigen musste, aber zeitraubend waren sie allemal. So ging der eigentlichen Sitzung im Rathaus eine zweieinhalbstündige Ortsbesichtigung voraus.
Manfred Gumtow (FW) hatte darauf hingewiesen, dass am 2001 eingeweihten Feuerwehrgerätehaus in Lanzendorf bereits erste Feuchtigkeitsschäden am Sockel auftreten, und zwat dort, wo keine Drainagen angelegt wurden. Nun soll ein Teilbereich an der Hauswand geöffnet werden, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Einverstanden war das Gremium mit einenm in der Bahnhofstraße im Bereich des Gerätehauses.
Florian Pöhlmann möchte oberhalb des Lanzendorfer Festplatzes ein Wohnhaus errichten. Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) sprach von einer exponierten Randlage. Für eine Bebauung wäre eine Änderung des Flächennutzungsplans mit Beteiligung der Fachbehörden notwendig. Pöhlmann erläuterte dem Bauausschuss sein Vorhaben und betonte: "Wir würden sehr gern von Bayreuth nach Lanzendorf zurückkommen und hier bauen." Schneider erinnerte, dass das Landratsamt bereits 1996 eine erste Bauvoranfrage gegen den Wunsch des Gemeinderats ablehnt hatte.Die Verwaltung wurde beauftragt, beim Landratsamt nachzufragen, ob die Voranfrage heute Aussicht auf Erfolg hat.
Auf dem Himmelkroner Bauhofgelände soll eine weitere Lagerfläche von rund 400 Quadratmetern betoniert werden. Kosten: rund 25 000 Euro.
Letzte Station war Gössenreuth. Hier steht in Kürze die Sanierung mehrerer Innerortsstraßen an, wobei der Bauausschuss im Himmelkroner Weg weitere 40 Meter mit aufnahm.
Gegen den Neubau eines Wohnhauses mit Garage in der Räntzstraße 6 gab es keine Einwände.