Mit nur zwei Zählern aus seinen ersten drei Begegnungen hat der FC Coburg (13./2 Punkte) die Erwartungen seiner Fans nicht erfüllt. Heute um 15 Uhr soll im Dr.-Stocke-Stadion gegen die SpVgg Selbitz (10./3 Punkte) endlich der Knoten platzen. Der TSV Sonnefeld (18./1 Punkt) bestreitet am Sonntag sein zweites Heimspiel in Folge. Zu Gast ist der Baiersdorfer SV (6./6 ).
FC Coburg -
SpVgg Selbitz
Die Ostoberfranken, die einen personellen Umbruch mit elf Abgängen und 13 Neuzugängen zu verzeichnen hatten, begannen mit Niederlagen gegen Lichtenfels und in Röslau. Erst dann gelang es ihnen, gegen Sonnefeld in einer zähen Auseinandersetzung drei Zähler auf die hohe Kante zu bringen.
Coburgs Sportlicher Leiter Alexander Pietsch sieht in Selbitz einen unangenehmen, zweikampfstarken Konkurrenten, gegen den fußballerische Mittel allein zu wenig sein dürften. In Sonnefeld gelang es seinem Team nicht, gepflegtes Passspiel mit wenig Ballkontakten des Einzelnen, das letztlich die Trumpfkarte in den entscheidenden Spielen um den Aufstieg in die Landesliga dargestellt hat, auch nur annähernd umzusetzen. "Wir machten häufig einen Schnörkel zu viel, wirkten egoistisch und agierten gegen die hinten sehr kompakt stehenden Hausherren, die kämpferisch und mental über sich hinauswuchsen, zu viel mit langen Bällen", konkretisiert Pietsch die Hauptfehlerquellen.
Gegen Selbitz wird es wiederum keinen Schönheitspreis zu gewinnen geben. Die in der Findungsphase bestehenden Gäste reisen mit der Devise an, mindestens einen Punkt aus der Vestestadt mitzunehmen. "Wir werden auf Abwarten spielen, dürfen uns aber nicht hinten reindrängen lassen, denn dann sind wir auch angesichts des Fehlens von fünf verletzten Stammspielern anfällig", sagt ihr SpVgg-Trainer Hendrik Schödel, der in der Saison 2004/05 den FCC-Vorgängerverein DVV Coburg coachte.
Bei den Vestestädtern greift der zuletzt wegen muskulärer Probleme schmerzlich vermisste Stürmer Tevin McCullough wieder ins Geschehen mit ein. hh
TSV Sonnefeld -
Baiersdorfer SV
"Wir wollen jetzt natürlich dranbleiben und gegen Baiersdorf unbedingt nachlegen", Heiko Schröder hat "Blut geleckt". Der Trainer des TSV Sonnefeld war sehr angetan von der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft am Mittwochabend gegen den FC Coburg. Das 0:0 war ein Erfolgserlebnis, auf dem die ganze Truppe aufbauen könne.
Es war auch der Lohn für die harte Trainingsarbeit in den letzten Wochen. Gegen den mit zwei Siegen und einer Niederlage gestarteten Baiersdorfer SV hofft Schröder auf eine ähnliche Energieleistung wie gegen die Vestestädter. Allerdings gibt es personelle Probleme: Am Sonntag fällt Benjamin Demel aus. Der Routinier ist im Urlaub und wird als Lenker und Denker vermisst werden. Da auch noch Toni Graf verletzt ist, muss Schröder sein Mittelfeld umstellen. Dafür steht der etatmäßige Torwart Schorn wieder zur Verfügung. "Ich hoffe, dass es bei Wandrai und Kunick geht, beide sind nach dem Derby angeschlagen". Doch wer diese beiden Haudegen kennt, weiß, dass sie alles versuchen, um mitwirken zu können. Schließlich geht es um einen Aufwärtstrend... ct
FC Coburg -
SpVgg Selbitz
Die Ostoberfranken, die einen personellen Umbruch mit elf Abgängen und 13 Neuzugängen zu verzeichnen hatten, begannen mit Niederlagen gegen Lichtenfels und in Röslau. Erst dann gelang es ihnen, gegen Sonnefeld in einer zähen Auseinandersetzung drei Zähler auf die hohe Kante zu bringen.
Coburgs Sportlicher Leiter Alexander Pietsch sieht in Selbitz einen unangenehmen, zweikampfstarken Konkurrenten, gegen den fußballerische Mittel allein zu wenig sein dürften. In Sonnefeld gelang es seinem Team nicht, gepflegtes Passspiel mit wenig Ballkontakten des Einzelnen, das letztlich die Trumpfkarte in den entscheidenden Spielen um den Aufstieg in die Landesliga dargestellt hat, auch nur annähernd umzusetzen. "Wir machten häufig einen Schnörkel zu viel, wirkten egoistisch und agierten gegen die hinten sehr kompakt stehenden Hausherren, die kämpferisch und mental über sich hinauswuchsen, zu viel mit langen Bällen", konkretisiert Pietsch die Hauptfehlerquellen.
Gegen Selbitz wird es wiederum keinen Schönheitspreis zu gewinnen geben. Die in der Findungsphase bestehenden Gäste reisen mit der Devise an, mindestens einen Punkt aus der Vestestadt mitzunehmen. "Wir werden auf Abwarten spielen, dürfen uns aber nicht hinten reindrängen lassen, denn dann sind wir auch angesichts des Fehlens von fünf verletzten Stammspielern anfällig", sagt ihr SpVgg-Trainer Hendrik Schödel, der in der Saison 2004/05 den FCC-Vorgängerverein DVV Coburg coachte.
Bei den Vestestädtern greift der zuletzt wegen muskulärer Probleme schmerzlich vermisste Stürmer Tevin McCullough wieder ins Geschehen mit ein. hh
TSV Sonnefeld -
Baiersdorfer SV
"Wir wollen jetzt natürlich dranbleiben und gegen Baiersdorf unbedingt nachlegen", Heiko Schröder hat "Blut geleckt". Der Trainer des TSV Sonnefeld war sehr angetan von der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft am Mittwochabend gegen den FC Coburg. Das 0:0 war ein Erfolgserlebnis, auf dem die ganze Truppe aufbauen könne.
Es war auch der Lohn für die harte Trainingsarbeit in den letzten Wochen. Gegen den mit zwei Siegen und einer Niederlage gestarteten Baiersdorfer SV hofft Schröder auf eine ähnliche Energieleistung wie gegen die Vestestädter. Allerdings gibt es personelle Probleme: Am Sonntag fällt Benjamin Demel aus. Der Routinier ist im Urlaub und wird als Lenker und Denker vermisst werden. Da auch noch Toni Graf verletzt ist, muss Schröder sein Mittelfeld umstellen. Dafür steht der etatmäßige Torwart Schorn wieder zur Verfügung. "Ich hoffe, dass es bei Wandrai und Kunick geht, beide sind nach dem Derby angeschlagen". Doch wer diese beiden Haudegen kennt, weiß, dass sie alles versuchen, um mitwirken zu können. Schließlich geht es um einen Aufwärtstrend... ct