Nach zwei Jahren in Herzogenaurach wurde am Sonntag im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche St. Maria Magdalena Kaplan Tobias Fehn verabschiedet. Er wechselt nach Nürnberg.

Zahlreiche Gläubige waren gekommen, sie verfolgten den Gottesdienst zum Teil im Außenbereich, da aufgrund der Corona-Beschränkungen die Bänke in der Kirche nur mit den nötigen Abständen besetzt werden konnten.

In seiner Begrüßung stellte Stadtpfarrer Helmut Hetzel fest, dass man besonders in Krisenzeiten spürt, worauf es ankommt, das Zwischenmenschliche, die Güte. König Solomon bittet in der Lesung vom Tag aus dem Buch der Könige um ein hörendes Herz. Es gelte auch für uns, um diese Gabe zu bitten.

Als Ausbildungsleiter überreichte Hetzel Fehn das Zeugnis für die zwei Jahre in Herzogenaurach. Zwei Jahre könnten schnell vergehen, aber auch sehr intensiv sein. Kaplanzeit sei Ausbildungszeit. Fehn habe eine unkomplizierte, einfache Art auf Menschen zuzugehen, gleich ob es Ministranten oder Senioren seien, er habe schnell Zugang zu den Gläubigen in der Pfarrei gefunden. Dabei komme ihm seine Geselligkeit sehr zugute.

In Herzogenaurach konnte er auch seine musikalische Seite zeigen, er könne gut singen und habe in der Corona-Zeit zusätzlich das Spielen auf dem Schifferklavier gelernt. Für den Seelsorgebereich habe Hetzel Fehn als verlässlichen Planer kennengelernt, der bereit war, Arbeit zu übernehmen. "Er ist jemand, der zupackt, der nicht sagt, ich habe keine Lust!" Darüber hinaus habe er ihm, Hetzel, auch viel Halt gegeben. Er sei jederzeit in Herzogenaurach willkommen. Die Präsente überreichten Pastoralreferent Thomas Matzick und Gemeindereferent Bernhard Keller.

Große Karriere scheint möglich

Für den Seelsorgebereich überbrachte Jasmin Stephan "ein großes Dankeschön für die zwei Jahre, die wir mit dir verbringen durften!" In ihrem Korb hatte sie vor allem Nahrhaftes, sowohl in flüssiger als auch in gebackener Form. Für die Kirchenverwaltung kam der Dank von Kirchenpfleger Alban Spägele. Er prophezeite Fehn aufgrund seiner Fähigkeiten eine Karriere im Erzbistum.

Fehn bedankte sich für die Unterstützung und Hilfe, die er in Herzogenaurach erfahren hatte. Sein Dank galt "für das Zusammensein im Pfarrhaus", sein besonderer Dank ging an Pfarrhaushälterin Hildegund Burgis für die sehr gute Umsorgung. Weiterhin bedankte er sich beim Pastoralteam für die gute Zusammenarbeit, bei den Ministranten und Mitarbeitern und fasste es in dem Satz zusammen: "Danke für zwei sehr schöne Jahre in Herzogenaurach!"

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Gläubigen bei einem Stehempfang von Fehn verabschieden, was auch viele gerne wahrnahmen.