Über 200 Besucher des fränkischen Mariensingens der Arbeitsgemeinschaft "Fränkische Volksmusik" erlebten in der Ritterkapelle in Haßfurt einen Abend, der zum intensiven Zuhören und zum Mitsingen altfränkischer Weisen von Marienliedern einlud. Günther Huschka als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft "Fränkische Volksmusik", Bezirk Unterfranken, und Johannes Eirich, beide Initiatoren des stimmigen Programms, konnten als Mitwirkende die Hofheimer Sänger, die "Kronicher Maala" (Kronacher Mädchen), die Haßfurter Stubenmusik aus Prappach, die Stadtkapelle Haßfurt und den Chor Sankt Kilian, ebenfalls aus Haßfurt, empfangen. Dazu hatte Stadtpfarrer Stephan Eschenbacher in seinen Betrachtungen klassische Texte der Weltliteratur ausgewählt. Sie brachten zum Ausdruck, warum die Gottesmutter zahlreichen Menschen so viel bedeutet. Zusammen mit den Instrumental- und Gesangsstücken wurde das Mariensingen gleichzeitig zu einer Andacht. Die Besucher bezeichneten die inhaltliche Gestaltung als rundum gelungen. Einen besonderen Akzent setzten die Bläser der Stadtkapelle Haßfurt durch einen einfühlsamen Vortrag von zwei Märschen. as