Seine 19. Jahreshauptversammlung hielt der Hospizverein Kulmbach im Pfarrzentrum St. Hedwig. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden Markus Ipta ging hervor, dass der Verein 359 Mitglieder zählt. Ipta lobte die geleistete Arbeit sowohl der ehrenamtlichen Hospizbegleiter als auch die der zwei hauptamtlichen Koordinatorinnen. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass 2015 die stolze Summe von 2403 Stunden von Ehrenamtlichen abgeleistet wurde. "Seit Beginn der Begleitungen durch den Hospizverein im Juni 1998 konnten wir in ca. 31 300 Stunden 955 Menschen begleiten.
Weiterhin führte der 1. Vorsitzende die vom Hospizverein durchgeführten Veranstaltungen für die Hospizbegleiter, die Fortbildungen für die ehrenamtlichen Begleiter und hauptamtlichen Hospizfachkräfte sowie die auch für die Öffentlichkeit angebotenen Veranstaltungen auf.
Aus dem detaillierten Finanzbericht des Kassiers Manfred Götz ging hervor, dass der Verein gut gewirtschaftet hat und somit noch auf gesunden Füßen steht, gleichwohl aber auf Spenden angewiesen ist, damit in Zukunft auch kostendeckend weitergearbeitet werden kann. Der Prüfungsbericht der Revisoren zeigte eine einwandfreie Kassenführung auf. Es erfolgte die Entlastung der gesamten Vorstandschaft.


Ehrungen

10 Jahre: Marion Koch, Edeltraud Preuß, Stefan Sesselmann, Elke Haberzettel-Zeitler, Johanna Witte, Gudrun Kinze, Klaus Bodenschatz, Beate Seuß sowie Susanne und Wolfgang Trottmann
Emmi Kraus, Lieselotte Degel, Katharina Hofmann, Christin Gerdes und Käthe Griesbach wurden nach langjähriger Tätigkeit als Hospizbegleiterinnen verabschiedet. Für ihren wertvollen ehrenamtlichen Einsatz wurden sie mit einem Präsent und herzlichen Worten bedacht
In seinem Ausblick für das neue Jahr stellte Ipta das Hospizpalliativgesetz 2016 und die Bedeutung der Umsetzung dazu ausführlich vor. Große Bedeutung wird in Zukunft Netzwerkverbindungen mit dem Klinikum, Pflegeheimen, ambulanten und stationären Pflegediensten zukommen. Der Hospizverein wird sich hier entsprechend positionieren. Seine persönliche Botschaft lautete: "Wir vom Hospizverein sind mit unseren ehrenamtlichen Hospizbegleitern die Stütze auf dem letzten Weg". red