Nach vielen Monaten der corona-bedingten Abstinenz fand in Forchheim wieder ein Reparatur-Café statt. Es bot den Menschen die Gelegenheit, ihre defekten Schätze reparieren zu lassen.

"Diesmal war alles ein wenig anders", berichtet Klara Günther von Transition Forchheim, die das Treffen organisierte und die Formalia durchführte. "Sonst gab es immer Kaffee und Kuchen, doch diesmal ließ der Corona-Schutz dies nicht zu. Aber wir waren sehr froh, überhaupt wieder tätig werden zu dürfen. Wir danken dem Landratsamt für die Genehmigung und der Pfarrgemeinde Verklärung Christi, dass wir deren Räume nutzen durften."

Trotz großer Sommerhitze und der Verunsicherung in der Corona-Krise wurden elf Teile zum Reparieren gebracht, von denen die vier Bastler fünf erfolgreich reparieren konnten. Nicht immer gelingt die Reparatur, oft fehlt einfach auch das passende Ersatzteil. Dann werden die Besitzer gebeten, das Teil zu besorgen und beim nächsten Treffen mitzubringen.

So konnte der CD-Player einer 20 Jahre alten Stereoanlage repariert werden. Das Reparatur-Treffen ist eines der Angebote von Transition Forchheim, einer Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Möglichkeiten aufzuzeigen und zu schaffen, wie jeder Einzelne in seinem Alltag dazu beitragen kann, das Klima zu schützen und die Lebensbedingungen auf der Erde auch für künftige Generationen zu erhalten. Dazu zählt auch, Ressourcen zu schonen, indem man die Dinge möglichst lange nutzt, bevor sie auf den Müll kommen.

Wer mehr über Transition Forchheim erfahren möchte, dem sei die Internetseite https://transition-forchheim.de empfohlen. red