Obwohl das diesjährige Kürbisfest abgesagt werden musste, lässt man sich beim Obst- und Gartenverein Baiersdorf (OGV) nicht unterkriegen. Denn die Arbeiten gehen weiter, erklärt der Vorsitzende Gerhard Stark. Die "Baiersdorfer Gartler" wollen nämlich, dass alles getan wird, um den Ort trotz Krise liebens- und lebenswert zu gestalten. Und einiges hat sich in den letzten Monaten getan.

So begrüßt am Ende des Radwegs Maineck-Baierdorf nun eine der Linden, die der OVG gepflanzt hat, die ankommenden Besucher. Um dort Erholungsuchenden den Blick auf das Dorf und die Berge Altenkunstadt zu präsentieren, hat der OGV neben der Linde eine Sitzbank aufgestellt. Auch ein schwerer Sandstein wurde aus dem nahe gelegenen Steinbruch mit einem Traktor geholt und aufgestellt.

Das Plätzchen wurde zusätzlich geschottert und ein Fahrradständer sowie ein Abfalleimer angebracht. "Drei-Berge- Blick" wird die Stelle von den Einheimischen mittlerweile genannt.

Auch Bienen haben ihre Freude

Von dort führt ein unbefestigter Weg durch die Brunnengasse. Als Beitrag zur Biodiversität wurde am Wegesrand ein Wildbienenhotel aufgestellt, um dem erfolgreichen Volksbegehren im letzten Jahr Rechnung zu tragen.

Blumenflächen mit stetig wechselnder Bepflanzung am Ortseingang sind ein weiter Gewinn für die Insektenvielfalt und zusätzlich ein Genuss für das Auge, so Gerhard Stark. Stark frequentiert wird der Fußweg Feuerwehrhaus-Krassach. Diesem folgend tritt man bei den Langäckern wieder ins Freie.

Die am Ufer stehenden Kopfweiden aus dem Jahre 1989 dienen der Uferbefestigung und verhindern ein Ausspülen der Uferzone. Des Weiteren bieten sie Lebensraum für unzählige Tierarten.

Am Ausgang des Ortes, Richtung Weismain, liegt der Baiersdorfer Spielplatz, der beim Wettbewerb "Schönste Spielplätze im Landkreis" den dritten Platz belegte. Auch hier wurden Pflegemaßnahmen durchgeführt.

Die vorhandenen Geräte, Tischtennisplatte und Sitzbank sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer Auffrischung.

Vergessen werden darf natürlich nicht die Sportanlage des FC Baiersdorf mit seinen zwei Plätzen, dem Stadel und dem Sportheim. Da der Ort in wenigen Jahren sein 900-jähriges Bestehen feiern wird, kommt die 2021 beginnende Dorferneuerung gerade rechtzeitig. rdi