Auf bewährte und erprobte Kräfte setzt die Freiwillige Feuerwehr Stadtsteinach. Bei der Jahreshauptversammlung sprachen die Aktiven mit überwältigender Mehrheit Kommandant Manuel Steinl und dessen Stellvertreter Tobias Reuther ihr Vertrauen aus für eine weitere Amtszeit von sechs Jahren. In der Rückschau wurde deutlich, dass die Aktiven immer stärker gefragt wurden bei Bränden, Unfällen und technischen Hilfeleistungen.

Vorsitzender Jörg Geyer erinnerte beim Treffen im Feuerwehrzentrum an die bedeutsamsten Ereignisse im zurückliegenden Jahr. Als besonderen Glanzpunkt bezeichnete er die Weihe der neuen Drehleiter. Sie war nicht nur im harten Einsatz unterwegs, sondern diente einigen Aktiven bei deren Hochzeit auch als Foto-Kulisse. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über den Zuspruch. Die Mitgliederzahl sei um sieben Prozent auf aktuell 230 angewachsen. "Jedoch werden immer mehr helfende Hände gebraucht, damit die vielfältigen Aufgaben geschultert werden können."

Seit einem halben Jahrhundert gehört Edwin Lindner der Mannschaft an. Für seine Treue und sein Engagement wurde er ausgezeichnet. Lindner hat sich sehr stark eingesetzt und der Wehr lange Jahre als Kommandant gedient. Dafür war er zum Ehrenkommandanten ernannt worden.

Bürgermeister Roland Wolfrum freute sich über die Schlagkraft der Stadtsteinacher Mannschaft, die durch die neue Drehleiter abermals gestiegen sei. Dieses Gerät sei schon sehr oft gebraucht worden. Wolfrum wies darauf hin, dass die Zaubacher Wehr ein neues Fahrzeug erhalten hat. Das Vorgänger-Auto steht künftig der Schwander Mannschaft zur Verfügung.

Kommandant Manuel Steinl wies darauf hin, dass derzeit sechs Frauen und 46 Männer der aktiven Mannschaft angehören. Sie verfügen über sechs Fahrzeuge und einen Mehrzweckanhänger. Der Kommandant berichtete von zahlreichen Einsätzen bei Bränden, Verkehrsunfällen und technischen Hilfeleistungen. "Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 26 Brandeinsätze und 27 Hilfeleistungen geleistet." Zur Hälfte des laufenden Jahres musste man schon 33 Mal ausrücken. In der Jugendgruppe sind neun Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren aktiv.

Aufgerüstet wurde in den letzten Jahren der Fuhrpark. Besonders stolz sei man auf den Kauf der Drehleiter (2020). "Mehr als 20 Drehleitereinsätze in zwei Jahren zeigen, dass diese Investition richtig und wichtig war." Im vergangenen Jahr wurde der Unimog durch einen modernen Gerätewagen "Logistik" ersetzt. Als aktuell laufendes Projekt nannte der Kommandant die Erweiterung des Gerätehauses um einen Stellplatz. Klaus Rössner