Heute Abend (19 Uhr) empfängt die DJK Bamberg in der Nachholpartie des 25. Spieltags der Fußball-Bayernliga Nord den FSV Erlangen-Bruck. Der Aufsteiger feierte am Samstag den Klassenerhalt, nachdem er mit einem 2:1-Sieg bei der heimstarken DJK Gebenbach aufhorchen ließ. Die Wildensorger streben eine Rückkehr in die Erfolgsspur an und wollen sich zudem für die 0:2-Hinrundenniederlage revanchieren.
Diesmal war es alles andere als ein gelungenes Wochenende für die Don-Bosco-Elf. Neben der eigenen 1:4-Pleite bei Bayern Hof punkteten die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib. Vor allem die Weidener rückten den Bambergern mit dem ersten "Dreier" seit Oktober (4:1 gegen Erlenbach) bis auf zwei Punkte auf die Pelle, was allerdings nicht außergewöhnlich viel an der Ausgangslage ändert. DJK-Trainer Mario Bail ist sich weiterhin völlig im Klaren: "Wir haben noch fünf Endspiele zu bestreiten, hätten uns absetzen können, aber das ist uns nicht gelungen."
Die Gründe für die klare Niederlage in Hof hat er analysiert. Der brasilianische Innenverteidiger Miranda "hat alle Brände gelöscht, weshalb wir nur selten in die Box gekommen sind". Zusätzlich bekam sein Team die Extraklasse des tschechischen Topstürmers Tomas Petracek empfindlich zu spüren. "Sobald er in Tornähe war, brannte es lichterloh", so Bail, der die Niederlage als verdient einstufte, wenngleich seine Jungs eine aufopfernde zweite Halbzeit abgeliefert hatten.
Beim Blick auf die heutige Partie zieren Sorgenfalten seine Stirn, denn es fallen zehn Akteure aus. Beruflich unabkömmlich sind Johannes Jessen, Simon Schmoll, Felix Strobler und wahrscheinlich auch Niklas Möhrlein. Alassane Kane, Martin Körner, Ali Eckert, Benni Leicht und Henrik Schwinn sind verletzt, und Daniel Schäffler befindet sich auf Trainerlehrgang in der Sportschule in Oberhaching. Das "allerletzte" Aufgebot will Bail emotional auf die schwierige Aufgabe vorbereiten: "Wir können alle im Klub unsere Leistungsfähigkeit gut einschätzen und müssen über uns hinauswachsen."
Schließlich verfügen die Brucker ähnlich wie die Hofer über einen herausragenden Torjäger und zwei Topleute in der Innenverteidigung. Der 31-jährige Oliver Seybold (früher FC Eintracht Bamberg, Jahn Forchheim und SC Eltersdorf) erhöhte in Gebenbach sein persönliches Konto auf 22 Saisontreffer, während Gökhan Hayri Özdemir (27 Jahre) und Marco Napolitano (23), der auch hinten rechts starke Partien ablieferte, die Defensive lenken und ein herausragendes Zweikampfverhalten und Stellungsspiel an den Tag legen. Coach Norman Wagner (44) hat ein Team zusammengestellt, das sich nicht nur auf dem Spielfeld prima versteht und mit überzeugenden Leistungen glänzt. Lohn dafür sind Platz 9, 41 Punkte und der damit verbundene, frühzeitig realisierte Klassenerhalt.
Die Mischung zwischen Alt und Jung beim FSV Erlangen-Bruck stimmt. Ausreichend Erfahrung und Schlitzohrigkeit sind jedoch die Garanten des erfolgreichen Abschneidens. Der 33-jährige Routinier Bastian Lunz ist Moderator, Spielgestalter und fleißiges Lieschen in einer Person. Tom Jäckel (30, sechs Tore) besitzt immer noch außergewöhnliche Vollstreckerqualitäten. Beide sammelten Regionalligaerfahrung beim FC Schweinfurt 05 (Lunz 94 und Jäckel 95 Einsätze).
Die Spielstärke, Abgeklärtheit und Geduld der Brucker mussten die Bail-Schützlinge bereits im Hinspiel in der zweiten Halbzeit anerkennen, nachdem Pascal Niersberger nach einer halben Stunde wegen einer Notbremse mit Rot vom Platz geflogen war. Eine erneute Unterzahlsituation dürfen sich die "Gelb-grünen" keinesfalls leisten, soll der vierte Auswärtssieg der Wagner-Truppe verhindert werden.
DJK Don Bosco Bamberg: Glos, Trunk - Allgaier, Esparza, Fischer, Hoffmann, Kettler, Möhrlein (?), Niersberger, Rosiwal, Schmauser, Sengül, Spies, Thomann, Wunder, Zoumbare
Diesmal war es alles andere als ein gelungenes Wochenende für die Don-Bosco-Elf. Neben der eigenen 1:4-Pleite bei Bayern Hof punkteten die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib. Vor allem die Weidener rückten den Bambergern mit dem ersten "Dreier" seit Oktober (4:1 gegen Erlenbach) bis auf zwei Punkte auf die Pelle, was allerdings nicht außergewöhnlich viel an der Ausgangslage ändert. DJK-Trainer Mario Bail ist sich weiterhin völlig im Klaren: "Wir haben noch fünf Endspiele zu bestreiten, hätten uns absetzen können, aber das ist uns nicht gelungen."
Die Gründe für die klare Niederlage in Hof hat er analysiert. Der brasilianische Innenverteidiger Miranda "hat alle Brände gelöscht, weshalb wir nur selten in die Box gekommen sind". Zusätzlich bekam sein Team die Extraklasse des tschechischen Topstürmers Tomas Petracek empfindlich zu spüren. "Sobald er in Tornähe war, brannte es lichterloh", so Bail, der die Niederlage als verdient einstufte, wenngleich seine Jungs eine aufopfernde zweite Halbzeit abgeliefert hatten.
Zehn Spieler fallen aus
Beim Blick auf die heutige Partie zieren Sorgenfalten seine Stirn, denn es fallen zehn Akteure aus. Beruflich unabkömmlich sind Johannes Jessen, Simon Schmoll, Felix Strobler und wahrscheinlich auch Niklas Möhrlein. Alassane Kane, Martin Körner, Ali Eckert, Benni Leicht und Henrik Schwinn sind verletzt, und Daniel Schäffler befindet sich auf Trainerlehrgang in der Sportschule in Oberhaching. Das "allerletzte" Aufgebot will Bail emotional auf die schwierige Aufgabe vorbereiten: "Wir können alle im Klub unsere Leistungsfähigkeit gut einschätzen und müssen über uns hinauswachsen." Schließlich verfügen die Brucker ähnlich wie die Hofer über einen herausragenden Torjäger und zwei Topleute in der Innenverteidigung. Der 31-jährige Oliver Seybold (früher FC Eintracht Bamberg, Jahn Forchheim und SC Eltersdorf) erhöhte in Gebenbach sein persönliches Konto auf 22 Saisontreffer, während Gökhan Hayri Özdemir (27 Jahre) und Marco Napolitano (23), der auch hinten rechts starke Partien ablieferte, die Defensive lenken und ein herausragendes Zweikampfverhalten und Stellungsspiel an den Tag legen. Coach Norman Wagner (44) hat ein Team zusammengestellt, das sich nicht nur auf dem Spielfeld prima versteht und mit überzeugenden Leistungen glänzt. Lohn dafür sind Platz 9, 41 Punkte und der damit verbundene, frühzeitig realisierte Klassenerhalt.
Die Mischung zwischen Alt und Jung beim FSV Erlangen-Bruck stimmt. Ausreichend Erfahrung und Schlitzohrigkeit sind jedoch die Garanten des erfolgreichen Abschneidens. Der 33-jährige Routinier Bastian Lunz ist Moderator, Spielgestalter und fleißiges Lieschen in einer Person. Tom Jäckel (30, sechs Tore) besitzt immer noch außergewöhnliche Vollstreckerqualitäten. Beide sammelten Regionalligaerfahrung beim FC Schweinfurt 05 (Lunz 94 und Jäckel 95 Einsätze).
Die Spielstärke, Abgeklärtheit und Geduld der Brucker mussten die Bail-Schützlinge bereits im Hinspiel in der zweiten Halbzeit anerkennen, nachdem Pascal Niersberger nach einer halben Stunde wegen einer Notbremse mit Rot vom Platz geflogen war. Eine erneute Unterzahlsituation dürfen sich die "Gelb-grünen" keinesfalls leisten, soll der vierte Auswärtssieg der Wagner-Truppe verhindert werden.
DJK Don Bosco Bamberg: Glos, Trunk - Allgaier, Esparza, Fischer, Hoffmann, Kettler, Möhrlein (?), Niersberger, Rosiwal, Schmauser, Sengül, Spies, Thomann, Wunder, Zoumbare