Spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, welch enormes Potenzial und welche Chancen im digitalen Wandel für Unterricht und Schule liegen. In Bayern gibt es nun "Digitale Bildungsregionen", die eine Weiterentwicklung der Initiative "Bildungsregionen in Bayern" sind.

Dabei können und sollen die bayerischen Bildungsregionen ihre bereits bestehenden regionalen Netzwerke und Strukturen nutzen, um zukunftsorientiert die digitale Bildung noch stärker in den Blickpunkt zu rücken. Mittlerweile haben sich 37 von insgesamt 76 Bildungsregionen im Freistaat zusätzlich auf den Weg zu einer "Digitalen Bildungsregion" gemacht und werden sukzessive im Verlauf des Jahres ausgezeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums.

In Ansbach zeichnete Kultusstaatssekretärin Anna Stolz unlängst gemeinsam mit dem mittelfränkischen Regierungspräsidenten Thomas Bauer unter anderem den Landkreis Erlangen-Höchstadt und die Stadt Erlangen als eine "Digitale Bildungsregion" aus. Anna Stolz gratulierte den ausgezeichneten Landkreisen und Städten und lobte: "Die Bildungsregionen in Mittelfranken überzeugen durch eine vorbildliche Zusammenarbeit in digitalen Bildungsfragen. Heute können wir sagen: Die plötzliche Umstellung auf Distanzunterricht im Frühjahr hat vieles auch beschleunigt. Diesen Schwung nehmen wir auf und treiben auch als Staatsregierung den digitalen Wandel an unseren Schulen und in den Kommunen kraftvoll voran." red