Der Stolz der FF Fischbach ist die Jugendgruppe, in der 23 Jugendliche am Feuerwehrdienst ihren Spaß haben. "Dies ist ein absolut positives Zeichen, das ist die stärkste Jugendgruppe im Kreisfeuerwehrverband", freute sich Kreisbrandrat (KBR) Joachim Ranzenberger, auch die Mannschaftsstärke mit immerhin 66 leistungsfähigen Aktiven kann sich sehen lassen. Allerhand Aktivitäten sind in der Feuerwehr Fischbach geboten, lobte der KBR in der Jahreshauptversammlung, die im Gasthaus "Söllner" stattfand.
Der langjährige Jugendwart (1986 bis 2003) und stellvertretende Jugendwart (2004 bis 2014) Helmut Wagner wurde vom KBR Joachim Ranzenberger mit dem Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Kronach in Würdigung seiner großen Verdienste ausgezeichnet. Wagner wurde am 31. Januar 2015 zum Ehrenjugendwart der FF Fischbach ernannt. Ranzenberger hob hervor, dass die Feuerwehr überall dabei sei, und sie trage mit ihrer qualifizierten Hilfe jeden Tag rund um die Uhr zu mehr Lebensqualität im Ort bei und biete jederzeit Brandschutz und dadurch große Sicherheit für die Bürger.
In seinem Jahresbericht blickte Vorsitzender Bernd Bassing auf zahlreiche Aktivtäten des 273 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins und zog ein positives Resümee. In seinem Ausblick nannte Bassing Termine u. a. für das Johannisfeuer (22. Juni) und das Grillfest (25. August) Der Vorsitzende dankte allen Helfern für die Unterstützung.


"Enormes Engagement"

1. Kommandant Frank Wich lobte die Einsatzbereitschaft und den Idealismus und dankte seinen 43 Aktiven und den 23 Jugendlichen, die bei 17 unterschiedlichen Einsätzen und respektablen 108 Einsätzen für Übungen und Fortbildungen enormes Engagement im Dienste der Allgemeinheit an den Tag legten.
Ein weiteres Zeichen der guten Ausbildung und Einsatzbereitschaft zeigte die Leistungsprüfung "Wasser" die von zehn Aktiven mit Erfolg absolviert wurde. Die Ausbildung zum Gruppenführer bestanden Christian Lackovic, Max Pohl und Marcel Müller sowie Martin Burger zum Atemschutzgerätewart. Die 15 Atemschutzgeräteträger unterzogen sich sieben Einsatzübungen. Patrick Müller und Daniel Prockl unterzogen sich einer Ausbildung zum Atemschutz. Martin Burger darf jetzt offiziell Wartungsaufgaben an den Atemschutzgeräten vornehmen, nachdem er eine Ausbildung erfolgreich absolvierte. 1. Kommandant Frank Wich brachte indes eine massive Beschwerde gegen die Hauptverwaltung der Stadt Kronach vor. In den letzten Jahren sei wiederholt die Übernahme von Lohnkosten bei Fortbildungen an staatlichen Feuerwehrschulen verwehrt worden.
Für den entschuldigten Jugendwart trug Daniel Prockl den Bericht der Jugendgruppe vor. 60 Termine standen an. Die Jugendfeuerwehr legte die Jugendflamme Stufe 1 und 2 ab, absolvierte das Bayerische Leistungsabzeichen, nahm am Kreisleistungsmarsch und Wissenstest teil und beteiligte sich auf Landkreisebene an sozialen Aktionen, Schulungen und Abnahmeprüfungen. Die Jugendflamme Stufe 1 meisterten Jonas Kefurt, Robin Post, Fabian Hugel, Lisa Hugel, Felix Reinhardt, Fabian Sauer und Christopher Ernst. Stufe 2 Bastian Zapf, Tom Pohl, Jonas Wich, Philipp Sauer, Lucas Birnstiel, Timo Stöcklein, Marcel Wich und Chi Bao Pham. Bayerische Leistungsprüfung: Christopher Ernst, Fabian Sauer, Chi Bao Pham, Marcel Wich, Timo Stöcklein, Lucas Birnstiel, Philipp Sauer, Bastian Zapf. Hieraus ergab sich für 2017 ein zeitlicher Aufwand von 260 Stunden. Für all die vielen Aktivitäten und Einsätze dankte der Kommandant der aktiven mannschaft und ganz besonders stellvertretendem Kommandant Dirk Schulz für die gute Zusammenarbeit. Dank galt auch den Gruppenführern, Gerätewarten, dem Verwaltungsrat und Vorstand, der KBI sowie Dorothea Bieseneicker und Horst Schütz von der Stadt Kronach. Von einem erfreulich positiven Jahresergebnis berichtete Kassier Uwe Gratzke. Ihm bestätigte Revisor Jochen Wich-Herrlein eine tadellose Kassenführung. Schriftführer Christian Lackovic verlas das Protokoll. Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Wehr. Sie entbot die Grüße von Bürgermeister Beiergrößlein und dankte im Namen der Stadt für das große ehrenamtliche Engagement im Dienste der Allgemeinheit. Sie werde auch die vorgebrachte Beschwerde an die Hauptverwaltung der Stadt weitergeben, so die Hofmann. eh