Zur jährlichen Auftaktklausur traf sich die Frauenliste Stadt und Landkreis Kronach auf den Eibenberger Höhen in den Räumen des Caterings Partschefeld.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Silke Wolf-Mertensmeyer berichtete zunächst Petra Zenkel-Schirmer von der Pressekonferenz im Landratsamt Kronach zum Thema "Drinnen bei uns" - eine Broschüre, die vom Frankenwald Tourismus und vom Regionalmanagement vorgestellt wurde.
Sie freute sich sehr, dass die touristische Kugel nun endlich ins Rollen komme. Weiterhin im Blickfeld sollten aber bleiben die Pflege der Wegebeschilderungen sowie die stetige Überarbeitung der Wanderkarten, so Zenkel-Schirmer. So könnten Lokale, die es nicht mehr gibt, herausgenommen werden. Martina Zwosta fragte nach, ob es ein Hochglanzprospekt hatte sein müssen und wies auf bestehende Umweltschutzgründe hin.


Namensänderung einer Schule

Der Antrag im Stadtrat zur Namensänderung der Gottfried-Neukam-Schule wurde einstimmig beschlossen und es wurden auch einige Vorschläge diskutiert, welche Namen verwendet werden könnten.
Im Anschluss folgte das Hauptthema der Klausurtagung: die Mitgliedergewinnung. Wie kann die Frauenliste Stadt und Land Kronach vor allem junge Frauen für die politische Mitarbeit gewinnen, sei es im Vordergrund oder einfach nur als Mitglied.
"Wir brauchen Frauen, die motiviert sind, ihre wenigen Freiräume in politischer Arbeit einzubringen", erklärten die Stadträtinnen aus Teuschnitz, Hedwig Schnappauf und Beate Schmidt. Der ideale Fall: Frauen, die die Problematik als berufstätige Eltern kennen oder aber Frauen, denen die Problematik und die Veränderungen des Landkreises nicht gleichgültig sind.


Motivation zum Beitritt

"Dies war damals unsere Motivation, als wir der Frauenliste beitraten. Hier hatten wir eine Möglichkeit an der Entwicklung unseres Kreises mitzuwirken", ergänzten die Stadträtinnen. "Denn überall in den Parteien waren zu wenige Frauen, wer sollte da die weibliche Sichtweise vertreten und Veränderungen für die Lebenssituationen von Frauen einfordern?"
Am Nachmittag wurden noch einige Strategien für die Zeit bis zur Wahl abgesprochen. "Nun gilt es erst einmal bestehende Themen in der Stadt und im Landkreis zu einer guten Lösung zu bringen", verabschiedete Silke Wolf-Mertensmeyer die Frauen.