Die Buben und Mädchen der Johann-Baptist-Graser-Grundschule in Eltmann beschäftigen sich zwar im Unterricht und manche auch in ihrer Freizeit viel mit Büchern und Lesen, aber mit einem Kinderbuchautor kommt man nicht so oft in Kontakt. Mit Susanne Rebscher kam eine echte Schriftstellerin und Kinderbuchautorin zu den Grundschülern nach Eltmann und Trossenfurt. Sie erzählte aus ihrem Leben und darüber, wie eine Autorin arbeitet und wie ein Buch entsteht.
Susanne Rebscher kommt aus Oberhaid, wurde in Bonn 1966 geboren und ist viel durch die Welt gereist. Sie studierte Amerikanistik, Anglistik und Kunstgeschichte, arbeitete dann in einem Verlag. "Ich habe keine besondere Lieblingsfarbe, aber ganz viele Lieblingsbücher. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und Kunst, aber auch für Natur und Tiere und bin mit ganzem Herzen und viel, viel Freude Autorin."


Am Schreibtisch

Wie ist das so? "Normalerweise sitzen wir am Schreibtisch und denken uns Geschichten aus oder wir fahren einmal in eine Schule und lesen aus unseren Büchern vor." Die Kinder kannten ihre Serie "Haferhorde". "Nicht nur Mädchenkram", wie Rebscher sagte, "meine Tiere denken, und dabei lernt man die Sprache der Tiere."
Ein Buch der Haferhordenabenteuer nennt sich "Eins, zwei, Ponyzwei", in dem bei der Haferhorde endlich Sommerferien sind. Die Schüler waren "ganz Ohr", als Susanne Rebscher las, und hatten später viele Fragen an die Autorin. "Wie lange dauert es, ein solches Buch zu schreiben? Macht das Schreiben Spaß? Wie bist du auf die Ponygeschichten gekommen?"
Susanne Rebscher verriet, dass sie seit ihrem neunten Jahr reitet und ein eigenes Pferd hat. Außerdem hat sie zwei Esel, vier Goldfische und einen Hund. "Da fallen einem natürlich Geschichten ein."