Mit rund 60 000 Euro geschätzten Baukosten gehört die neue Asphaltdecke für den Glockenberg in Einberg zu den größeren Vorhaben der Stadt beim Straßenunterhalt in diesem Jahr. Die Erneuerung zwischen der Einberger Straße und der Schule, die zurzeit ebenfalls saniert wird, gehört zu den Vorhaben, die es für dieses Jahr auf die Prioritätenliste geschafft haben, die der Bausenat bei seiner Sitzung am Dienstag beschloss.

Andere Arbeiten, die für Einberg vorgesehen sind, wie die Ringstraße und die Rothenhofer Straße, sind erst 2023 im Plan. Der Sinitkreisel soll im kommenden Jahr angegangen werden.

In Mönchröden sollen Einzelflächen in der Brückenstraße ausgefräst und erneuert werden. Und auch im Bereich Kirchgasse, Klosterhof und Lindenrangen ist vorgesehen, die schlimmsten Schadstellen auszuflicken.

Der Schulweg zwischen Ober- und Unterwohlsbach, der auf einem Teilstück schon erneuert wurde, bekommt nun im weiteren Teil einen neuen Asphaltoberbau als Geh- und Radweg.

Im Bereich der Sandleite und der Martin-Luther-Straße im Umfeld der Kurve an der Schule sind ebenfalls Erneuerungsarbeiten eingeplant.

In Rothenhof bleibt der Mühlwiesenweg auf der Prioritätenliste für 2021.Und in Spittelstein wird die Sandstraße in Ordnung gebracht, was in Verbindung mit Bauarbeiten an der Wasserleitung geschieht.

Der neue Betriebshof für Schloss und Park Rosenau bei Unterwohlsbach ist weitgehend fertig. Nun ist es an der Stadt, die Zufahrt auszubauen. Dabei geht es um den Abschnitt von der Straße zwischen Unterwohlsbach und dem Admira-Center bis zu den Pferdeställen. Dafür sind 40 000 Euro eingerechnet.

Insgesamt wird die Stadt, wenn alle Arbeiten der Prioritätenliste umgesetzt werden, knapp eine halbe Million Euro dafür ausgeben. Vollausbaumaßnahmen, wie sie etwa für die Straße von Unterwohlsbach zum Lauterberg notwendig sind, sind von der Prioritätenliste für den Straßenunterhalt nicht erfasst.

Der Rest von 2020

Neben den aktuell geplanten Maßnahmen gibt es noch einige, für die schon im vergangenen Jahr die Mittel bereitgestellt wurden. Das gilt für die Kronacher Straße ebenso wie für die Lautertalstraße. In beiden Fällen wurden die Gehsteige saniert, und in beiden Fällen sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, aber es fehlt noch die Abrechnung.

Daneben stehen auch noch die Mittel bereit, um die Arbeiten an der Rosenauer Straße und der Badergasse abzufinanzieren. In beiden Straßen ging es um eine Asphaltdecke nach der Neuverlegung der Wasserleitung.

Möglichkeiten zu Neubau schaffen

Der Senat hat grundsätzlich Interesse daran, die Bebauung innerorts zu verdichten oder zumindest abzurunden, wo Neubauten an die vorhandenen nach außen anschließen. Daher standen die Mitglieder auch mehreren Anliegen offen gegenüber, wo es um genau solche Pläne ging. Doch nicht alles lässt sich so verwirklichen, wie es sich die angehenden Bauherren vorstellen. In Unterwohlsbach etwa gab es den Wunsch, eine Fläche zwischen der Fornbachsleite und der Kreisstraße CO17, die derzeit Acker ist, für Wohnbebauung freizugeben. Der Senat befürwortete ein Teilstück an der Fornbachsleite, sieht aber kaum Chancen, den Rest der Fläche genehmigt zu bekommen. Auch bei dem Stück, das aus Sicht der Stadt bebaut werden könnte, macht die Nähe zur Ortsumgehung B4 Kopfzerbrechen. Die gibt es auch bei dem Wunsch für ein Grundstück, das nahe an der Staatsstraße zwischen Oeslau und dem Froschgrundsee in Unterwohlsbach liegt. Es werden Einwände seitens des staatlichen Bauamts erwartet. Dafür stehen die Chancen gut, für ein Bauvorhaben auf einem Grundstück nahe der Schule in Mönchröden. Dort soll ein großes Grundstück geteilt werden, so dass ein weiterer Bauplatz für ein Wohnhaus entstehen kann. Auch hier stimmte der Senat einer gewünschten Nutzungsänderung zu.