Katharina Müller-Sanke

Der Osterhasen-
Fotowettbewerb in Mainleus hat schon während seiner Durchführung Wellen geschlagen. Am Samstag nun sind die Sieger prämiert worden.
Im Rahmen des Wettbewerbs hatte die Gemeinde Mainleus vier rund einen Meter hohe Gipsfiguren in Form von Osterhasen an verschiedenen Stellen in Mainleus aufgestellt. Die Bürger waren aufgerufen, die Hasen kreativ abzulichten.
Die Freundinnen Vanessa Düsel, Ida Stübinger und Julia Fleischmann zogen gemeinsam los und fotografierten sich gegenseitig. So konnten sie Rang eins, zwei und vier beim Wettbewerb für sich beanspruchen. Die Fotos des Trios sind lustig und setzen die Hasen auch akrobatisch gekonnt in Szene. Vanessa Düsel zum Beispiel schlug eine Brücke vor einem der Hasen. Eine ihrer Freundinnen fotografierte untendurch. Mira Kröner belegte den dritten Platz, und Paula Fischer holte Rang sechs.
Der Fotoamateurclub Mainleus/Kulmbach prämierte die Siegerfotos. Der Verein hatte den Wettbewerb gemeinsam mit der Gemeinde durchgeführt.
In die Schlagzeilen war das Spektakel geraten, weil einer der Hasen gestohlen worden war. Schließlich tauchte der Hase wieder auf und wurde zur Reparatur mit einem Gipsbein versehen.
Hintergrund des Wettbewerbs war es, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf Orte zu lenken, bei denen es in den kommenden Jahren Veränderungen geben soll. Deshalb wurde am Samstag - im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung - auch das Ergebnis der ISEK-Studie vorgestellt.


Mehrere brisante Stellen

Bürgermeister Robert Bosch betonte, es seien dabei Vorschläge für mehrere brisante Stellen in Mainleus gemacht worden. Dazu gehört der Bereich um das Rathaus, das Spinnstubenareal, der Konrad-Popp-Platz und einige weitere. Konkret in Angriff genommen werden als nächstes das Spinnstubenareal, wo eine Gastwirtschaft und 24 Wohnungen entstehen sollen und das Gebäude neben dem Rathaus. Ferner wolle man mehrere Vorschläge aus dem Bereich Bepflanzung und Renaturierung umsetzen, so der Bürgermeister.
Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner freute sich für die Gemeinde, dass das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) nun vorliege. "Die Ergebnisse sollten unbedingt ernst genommen und nach und nach umgesetzt werden. Das Konzept zeigt ganzheitliche Lösungen für Mainleus auf, die ineinandergreifen." Im Rahmen der Städtebauförderung sei das Ziel, dass jeder staatlich investierte Euro im Sanierungsgebiet acht Euro private Investitionen nach sich ziehe.