Die alte und neue Vorsitzende Sandra Ebersberger konnte in der Jahresversammlung der Jugendkapelle auf ein erfolgreiches musikalisches Jahr zurückblicken. Heuer könne das Orchester, das 1978 als eigenständige Abteilung der Feuerwehr gegründet wurde, seinen 40. Geburtstag feiern.
Wie die Vorsitzende erklärte, werde es kein Jubiläumsfest geben. Der Geburtstag solle vielmehr im Rahmen des Frühjahrs- und Herbstkonzerts gefeiert werden. In diesem Jahr könnten sich die 214 Mitglieder auch wieder auf einen "Tanz in den Mai" freuen.
In den Orchestern der Jugendkapelle sind laut Ebersberger 78 Jungen und Mädchen aktiv, dazu kämen 27 Kinder der musikalischen Früherziehung und Anfänger. "Unser Durchschnittsalter beträgt 17 Jahre, da bin ich schon ein bisschen stolz drauf", hob die Vorsitzende hervor. Sie hoffe, dass aus der musikalischen Früherziehung möglichst viele den Übertritt in die Jugendkapelle schaffen werden.


Spende gleicht Minus aus

Kassenwartin Karolin Katona berichtete, dass wegen des ausgefallenen Maitanzes ein leichten Minus in der Kasse entstanden sei. Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse für die Nachwuchsarbeit habe man den Fehlbetrag aber wieder ausgleichen können.
Der musikalische Leiter Mathias Uri blickte auf ein zufriedenstellendes Jahr 2017 mit 17 Auftritten zürück. Bei einem Festzug sei er als Schlagzeuger mitmarschiert. "Das war für mich sehr lehrreich. Da habe ich mal gesehen, wie das Orchester so läuft, daran werden wir arbeiten müssen", kündete Uri Marschproben an.
Der Dirigent lobte die Konzerte, die Jugendkapelle habe sich positiv weiterentwickelt. Er wies noch auf die Schulungsangebote des Nordbayerischen Musikbunds hin, die stärker genutzt werden sollten. Außerdem kündigte er ein Wertungsspiel an. Sandra Ebersberger gab bekannt, dass sich das Juniororchester beim Frühjahrskonzert am 24. März der Öffentlichkeit präsentieren werde. sae