Mit einem Neujahrsempfang würdigt die Gemeinde Pinzberg das Wirken und den Einsatz der Ehrenamtlichen in der Gemeinde. Traditionell werden dabei verdiente aktive Feuerwehrmitglieder geehrt.
Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) betonte im gut besuchten Vereinshaus von Dobenreuth: "Mögen wir auch manchmal unterschiedlicher Auffassung sein, so eint uns doch die Verbundenheit mit unserer Gemeinde." Mit Blick auf die Gemeinde betont er die gesunden Finanzen. Der Schuldenstand habe sich auf 1,2 Millionen Euro verringert mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 665 Euro. Dazu hat die Gemeinde Rücklagen von 200 000 Euro vorsorglich gebildet. Für den Kindergarten investierte die Gemeinde bisher rund 500 000 Euro, am Geh- und Radweg nach Wiesenthau beteiligte sich Pinzberg mit 70 000 Euro. Die städtebaulichen Maßnahmen von Gosberg werden ab 2018 rund 1,6 Millionen Euro erfordern. Mit der jetzt unerwartet schnell geplanten Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ergibt sich für alle Beteiligten eine völlig neue Situation. Anschließend wandte er sich sieben Feuerwehrleuten aus der ganzen Gemeinde zu, die zu ehren waren. Kreisbrandrat Oliver Flake verwies zusätzlich auf die Einsätze bei Hochwasser. Landrat Hermann Ulm (CSU) hob die Zusammenarbeit mit der FFW Kunreuth hervor. Er überreichte Urkunden im Namen des Freistaates Bayern, unterzeichnet von Joachim Hermann (CSU), Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, dazu Ehrenzeichen und Dankschreiben. 25 Jahre aktiven Dienst leisteten Ulrich Bitter und Ulrich Wagner (beide FFW Pinzberg), Christian Weiß (FFW Dobenreuth) und Gerald Borsich (FFW Gosberg). 40 Jahre aktiven Dienst leisteten Edgar Friedl und Stefan Stöhr (beide FFW Gosberg), sowie Albert Mirsberger (FFW Pinzberg).