Die Feuerwehren Ebermannstadt, Weilersbach, Niedermirsberg, Wichsenstein und Gößweinstein haben eine gemeinsame Jugendübung am "Wiesentgarten" in Ebermannstadt durchgeführt. Initiator war der Ebermannstadter Jugendwart Dominik Dumpert, der die Übung gemeinsam mit den Ebermannstadter Kommandanten vorbereitet hatte.
Begleitet wurde jede Gruppe von einigen Aktiven aus den jeweiligen Feuerwehren, darunter auch der Gößweinsteiner Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (BMG) in der Funktion eines Maschinisten. Unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner wurde ein Löschangriff mit der Drehleiter aus Ebermannstadt an einem verrauchten Gebäude durchgeführt.
Hierbei bauten die Jugendlichen die Wasserversorgung aus der Wiesent und einem Oberflurhydranten auf und bekämpften das Feuer mit fünf C-Rohren sowie dem Wenderohr der Drehleiter.
Außerdem wurde noch eine Menschenrettung aus dem verrauchten Gebäude durchgeführt. Zusätzlich mussten noch zwei vermisste Personen in Form von Übungspuppen auf dem weitläufigem Gelände gefunden werden. Eine "Person" wurde aus einem tiefen Schacht gerettet, die andere eingeklemmte "Person" wurde mittels Hebekissen befreit.
Das Ganze wurde unter Aufsicht der Feuerwehrbegleiter durchgeführt. Die Geretteten wurden dem mit drei Personen anwesenden BRK-Sanitätsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.
Vor Ort konnten sich auch die Ebermannstadter Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) und Kreisbrandrat Oliver Flake ein Bild vom Ausbildungsstand der Jugendlichen machen. Auch sie spürten die Begeisterung, mit der die rund 50 Jugendlichen und 15 Aktiven aus dem Inspektionsbezirk 4 die gestellten Aufgaben bewältigten, auch zur vollen Zufriedenheit der Führungskräfte aus den Feuerwehren.
Anschließend waren die Jugendlichen und Aktiven zu einem Imbiss im Feuerwehrgerätehaus Ebermannstadt eingeladen. Meyer betonte, wie wichtig die Feuerwehrjugend sei, die als zukünftige ehrenamtliche Aktive der Bevölkerung in Notlagen helfen können. Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner dankte allen für die Teilnahme an dieser Großübung. Die Zusammenarbeit - sei es in der Jugend oder bei den Aktiven - müsse weiterhin verstärkt werden, auch auf Grund der sinkenden Anzahl ehrenamtliche Feuerwehrleute. Nur so könne man die immer komplexer werdenden Aufgaben erfolgreich bewältigen. red