Die Eschenbacher sind recht zufrieden. Das zeigte sich bei der Bürgerversammlung. Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) ging dabei auf die Rahmendaten der Stadt ein und berichtete über abgeschlossene und anstehende Maßnahmen.
In Eschenbach wurde im vergangenen Jahr am Ortsausgang ein neuer Parkplatz angelegt, um das Parken im Ortskern etwas zu entzerren. Kritisiert wurde bei der Versammlung allerdings das Parken an der Hangleite. In dem langgezogenen Kurvenbereich komme es vor allem im Winter immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Schon länger ist es den Eschenbachern ein Ärgernis, dass es von der Mainseite her einen Flurbereinigungsweg zur B 26 gibt, über den Radfahrer zum Maintalradweg jenseits der B 26 gelangen könnten - allerdings endet der Weg direkt an der Leitplanke. Michael Ziegler will nun prüfen, ob man ein Stück Weg bis zum Ende der Leitplanke schottern könnte, um hier einen Anschluss zu ermöglichen.


Neues Standesamt geplant

In seinem Vortrag hatte er darauf hingewiesen, dass die Stadt Eltmann die alte Bäckerei zwischen Rathaus und Ritz abbrechen und dort ein neues Standesamt errichten wolle. Dazu kam die Nachfrage aus der Versammlung, ob Eltmann dabei nicht drauflege, wenn es das zentrale Standesamt auch für Rauhenebrach, Oberaurach und Sand ist. Dazu erklärte Michael Ziegler, dass natürlich die angeschlossenen Gemeinden pro Einwohner eine Pauschale entrichten. Und für den Fall, dass es einen zweiten Schritt der Gebietsreform gibt, sei es sicherlich nicht von Nachteil, bestimmte Aufgaben zu bündeln.
Das Gleiche gelte für den Schulstandort. Dazu hatte es eine kritische Nachfrage gegeben, ob die Investition in die Mensa denn gerechtfertigt gewesen sei. Die Stadt Eltmann sei ein wichtiger Schulstandort und lege auch großen Wert auf eine gute Ausstattung ihrer Schulen, betonte der Bürgermeister.
Warum es denn in Eschenbach kein Wahllokal mehr gibt, fragte ein Bürger. Das sei Folge des Trends zur Briefwahl, erklärte Michael Ziegler. Wenn in einem Wahllokal nicht mehr als 50 Bürger zur Wahl gehen, dann sei das Wahlgeheimnis nicht mehr gewahrt, und die Stadt sei verpflichtet, dieses Wahllokal aufzulösen.
Auch in Eschenbach dankte der Bürgermeister allen Bürgern, die sich in den Vereinen oder der Nachbarschaft engagieren. Gerade in Eschenbach sei der Zusammenhalt groß, was sich beim Bau des Feuerwehrhauses und davor schon bei der Nothelfer-Kapelle auf dem Berg gezeigt habe. Ziegler freute sich darüber, dass die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Kapelle schon begonnen haben.