Die letzten Weichen stellte der Stadtrat Baunach in seiner Sitzung bezüglich des Baugebietes Langmeh II. Stadtplaner Ralph Stadter von RSP Bayreuth informierte den Stadtrat über die Ergebnisse der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange vor. 31 Fachstellen wurden angeschrieben, acht davon gaben Stellungnahmen ab, die aber mehr oder weniger nur formalen Charakter hatten.
Wie Bürgermeister Ekkehard Hojer (CBB) mitteilte, ständen jetzt noch Notartermine aus, die im Laufe des Aprils terminiert sind. Sobald die Stadt Baunach Eigentümerin der Grundstücke ist, kann die Ausschreibung beginnen. Aktuell ist der Baubeginn für den Kanalbau für den Sommer geplant (Juli/August). Insgesamt besteht der 1. Bauabschnitt aus 28 Bauplätzen. Der Stadtrat fasst zu den Anregungen entsprechende Abwägungsbeschlüsse, so dass wohl im nächsten Jahr die ersten "Häuslebauer" zur Tat schreiten können. Für die Bauplätze seien schon, so der Bürgermeister, eine große Anzahl von Anfragen eingegangen.
Die Jugendbeauftragte der Stadt Baunach, Laura Galizia, berichtete von einer erfolgreichen Jugendarbeit im letzten Jahr sowohl im Bereich des JamM (Jugend-Arbeits-Modell) als auch der JaS (Jugendsozialarbeit an der Schule. Derzeit sei der Jugendtreff jeweils am ersten und dritten Donnerstag im Monat geöffnet.


Viel los im Jugendtreff

Insgesamt 79 Kinder und Jugendliche nähmen die Angebote des Jugendtreffs in Anspruch. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren ein Graffiti-Workshop, die Teilnahme an den Videodays in Köln, ein Kegelspaßturnier oder auch die Wiedereröffnung des Jugendraums in Reckenneusig. Riesenspaß habe auch das perfekte Fair-Trade-Dinner gemacht. Natürlich würde Jam auch am Sommerferienprogramm und dem Stadtfest in Baunach teilnehmen. Eng sei auch die Zusammenarbeit mit der offenen Ganztagsschule, die an Schultagen von durchschnittlich 27 Kindern besucht werde.
Einstimmig stimmte der Stadtrat dem Antrag des Frankenbunds Baunach für das Krippenmuseum auf Entschädigung ehrenamtlicher Mitglieder zu, die insgesamt 482 Stunden im Krippenmuseum tätig waren. Der Frankenbund erhielt dafür wie im vergangenen Jahr eine Entschädigung von 2000 Euro.
Positiv beschieden wurden der Antrag der Baunacher Werbegemeinschaft auf Durchführung einer Gewerbeschau mit verkaufsoffenem Sonntag am 23. September. Dies sei für die Baunacher Gewerbetreibenden, so Hojer, eine gute Gelegenheit, sich mit einer breiten Angebotspalette der Öffentlichkeit zu präsentieren.