Das neue Feuerwehrauto ist in Dienst, der neue Dorfmittelpunkt in Arbeit - die Weisbrunner sind recht zufrieden mit der Entwicklung in ihrem Ort. Das wurde bei der Bürgerversammlung am Montagabend deutlich. Obwohl alles gut läuft, war der Saal Bräutigam gut besetzt, als der Zweite Bürgermeister Hans-Georg Häfner die Versammlung eröffnete.


Für das Trinkwasser

Bürgermeister Michael Ziegler ging allgemein auf die Rahmendaten und Projekte in der Stadt Eltmann und ihren Stadtteilen ein. Vieles davon betrifft ja auch die Weisbrunner - die massiven Investitionen in die Trinkwasserversorgung beispielsweise, die auch in diesem Jahr mit rund 300 000 Euro weitergehen werden. Der neue Brunnen ist gebohrt, alle Brunnen hochwasserfrei gelegt, die Kalkofenquelle mit einer Ultrafiltrationsanlage versehen, jetzt wird der Neubau eines neuen Hochbehälters unterhalb der Wallburg geplant.


Über 100 Jahre alt

Angesichts der Tatsache, dass der älteste Hochbehälter Eltmanns im Jahre 1909 gebaut wurde, sei wohl jedem klar, dass eine Erneuerung angezeigt ist, sagte Ziegler. Allerdings werde ein neuer Hochbehälter wohl siebenstellig kosten. Das eigene Trinkwasser sei aber ein hohes Gut und Eltmann sei stolz darauf, seinen Einwohnern bestes Trinkwasser ohne chemische Zusätze anbieten zu können.


Neues Auto steht bereit

Auf Weisbrunn eingehend, erklärte der Bürgermeister, dass im vergangenen Jahr das neue Feuerwehrfahrzeug in Dienst genommen werden konnte, das 120 000 Euro kostete. Im Friedhof fanden Umgestaltungen statt, vor allem wurden Urnengräber angelegt. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde der Lembacher Weg erneuert, der lange Zeit als schlechteste Straße in ganz Eltmann galt. In diesem Bereich befindet sich jetzt auch das neue Bushäuschen, da das alte am Feuerwehrhaus weichen muss.
Hier ist der nächste Schritt der Dorferneuerung geplant: rund um das Feuerwehrgerätehaus. Derzeit laufen die Planungen; nächste Woche wird sich die Dorfgemeinschaft zusammensetzen, um über die Gestaltung des Dorfplatzes und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses zu sprechen. Die Bausubstanz des Gerätehauses ist gut, deshalb hat man sich für eine Sanierung entschlossen. Dass das Haus in der Ortsmitte bleibt, war ein Anliegen der Weisbrunner, schließlich bietet es auch bei den örtlichen Festen die nötige Infrastruktur.


Zur Kindergartensituation

Voll belegt seien alle Kindergärten, so Bürgermeister Michael Ziegler, auch der in Weisbrunn, der in den vergangenen Jahren durch eine Kinderkrippe erweitert wurde. Letztes Jahr bekam er neue Außenanlagen, und in diesem Jahr soll noch ein neuer Anstrich für das Gebäude folgen. Ob weitere Kinderkrippen- und Kindergartenplätze in Eltmann oder den Stadtteilen neu geschaffen werden, das werde derzeit geprüft, sagte er. Fast alle Kommunen befinden sich derzeit in dem Dilemma zu entscheiden, ob die derzeitigen Geburtenquoten ein stabiler Aufwärtstrend oder nur ein Zwischenhoch sind. Die Eltern haben einen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze, doch diese neu zu schaffen, das seien auch große Investitionen, erklärte der Bürgermeister in Weisbrunn.


Kritik wegen großer Entfernung

Das Thema Kinder griff in der Diskussion Marco Sperber auf. Er kritisierte, dass der Schulbus aus Haßfurt nicht mehr in den Ort fährt, sondern die Schüler oben an der Staatsstraße aussteigen lässt. Das ist etwa 400 Meter außerhalb des Ortes, und es gibt keinen Gehweg in den Ort. Der Bürgermeister Michael Ziegler sicherte zu, sich diesbezüglich zu informieren.


Erste Straßenschäden

Auf beginnende Straßenschäden im Siedlungsgebiet wies Matthias Wohlfahrt hin, und Reinhold Pfuhlmann bat darum, eine der städtischen Tempo-Messtafeln auch mal für einige Zeit an der Ortsdurchfahrt im Eltmanner Stadtteil aufzustellen.