Kompost ist das Gold des Gärtners. Warum? Jede Pflanze im Garten braucht Nährstoffe, die bei der Ernte von Obst- und Gemüse oder beim Rückschnitt von Stauden und Gehölzen dem Garten entnommen werden.

Durch eine Kompostierung der Bio-Abfälle und Rückführung der neu gewonnenen Erde in den Garten werden die für das Pflanzenwachstum so wichtigen Stoffe dem "System" wieder zurückgegeben. Der Boden wird nachhaltig verbessert, die Pflanzen gedeihen besser - und das für umsonst. Auf zusätzlichen Dünger kann weitgehend verzichtet werden. Das ist gut für Umwelt, Klima und den Geldbeutel. Seit Jahrzehnten fördert der Landkreis das Aufstellen von Kompostern im eigenen Garten, indem er auf Antrag ihre Anschaffung bezuschusst. Jedem -Bürger wird beim Kauf eines Komposters ein Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent des durch Originalrechnung nachgewiesenen Kaufpreises gewährt. Die Höchstgrenze des Zuschusses liegt bei 50 Euro beim Kauf eines Komposters aus Recycling-Kunststoff, bei sonstigen Materialien bei 25 Euro. Der Antrag dazu findet sich im Internet auf den Seiten des Landratsamtes. Am besten in der Suchfunktion den Begriff "Komposter" eingeben. Ausgedruckt kann der Antrag auch im Landratsamt im Sachgebiet Abfallwirtschaft oder in der Umweltstation in Weismain angefordert oder geholt werden.

Garten- und Baumärkte bieten Komposter in verschiedenen Ausführungen an. Natürlich kann man sich auch einen selbst bauen oder bauen lassen. Der optimale Kompostplatz, so der Tipp von Kreisfachberater Stromer, besteht aus drei Abteilen, so dass man die gesammelten Abfälle gut umsetzen und verrotten lassen kann und parallel Platz hat für neue Abfälle. Wichtig ist eine gute Durchmischung der eingebrachten Stoffe. Der ruhende Kompostteil sollte nach einem knappen Jahr sein Reifestadium erreicht haben, gut zersetzt sein und somit "fertig" sein. Wichtig ist, dass der Haufen nicht austrocknet. red